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Hamelner auf Friedhof angeschossen

Fall gibt Rätsel auf Hamelner auf Friedhof angeschossen

Ein Hamelner ist auf dem Deister-Friedhof angeschossen worden. Polizeiangaben zufolge war er in den Abendstunden des 16. Novembers auf der Friedhofsquere unterwegs, als er plötzlich einen Schmerz verspürte. Kurz danach merkte er, dass er blutete. Doch ein Schuss war offenbar nicht zu hören.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Hameln. Im Krankenhaus entfernten Chirurgen das Projektil. Es war im Oberkörper des Mannes steckengeblieben. Entsprechende Informationen der Dewezet bestätigte am Donnerstag die Polizeiinspektion.

Das für Mord, Totschlag und Körperverletzungsdelikte zuständige 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes habe die Öffentlichkeit nicht eher über den Vorfall  informiert, weil das im frühen Stadium die Ermittlungen gefährdet hätte, erklärte Oberkommissar Jens Petersen auf Anfrage.

Verletzung nicht lebensbedrohlich

Bei der Untersuchung des Mannes in der Notaufnahme des Sana-Klinikums stellten Ärzte fest, dass es sich um einen Steckschuss handelt. Das Opfer wurde operiert. Die Schusswunde sei glücklicherweise nicht lebensbedrohend gewesen, hieß es. Hat jemand gezielt auf den Hamelner geschossen? Oder war er zur falschen Zeit am falschen Ort? Die Umstände sind unklar. Ein Motiv sei bislang nicht erkennbar“, sagt der Oberkommissar. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Mit Details halten sich die Beamten noch zurück – aus kriminaltaktischen Gründen.

Offenbar hat niemand einen Schuss gehört

Die Polizei setzte Sprengstoffspürhunde ein. Die Tiere suchten den Friedhof vergeblich nach einer Waffe ab. Die Kugel könnte aus einer Pistole oder aus einem Gewehr abgefeuert worden sein. Zeugen hätten sich bislang nicht gemeldet, sagt Petersen. Offenbar hat im Bereich der Sandstraße niemand einen Schuss gehört. „Wir haben einen Rechtsmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover hinzugezogen, warten auf das Gutachten des Sachverständigen“, sagte der Beamte. Der Gerichtsmediziner hat die Wunde und den Schusskanal untersucht.

Wer am Abend des 16. November an der Sandstraße oder auf der Friedhofsquere verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wir gebeten, die Fahnder anzurufen. Telefon: 05151/933222.

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