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Versuchter Mord

28-Jährige schwer verletzt Versuchter Mord

Versuchter Mord in Hameln: Ein Mann hat nach Angaben der Polizei einer Frau einen Strick um den Hals gelegt und das andere Ende an der Anhängerkupplung eines Autos befestigt. Mit dem Auto zog er die Frau auf Asphalt und Kopfsteinpflaster durch mehrere Straßen. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr.

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Die Polizei sperrt die Straße ab.

Quelle: ube

Hameln. Die 28-jährige Hamelnerin wurde auf einem Fußweg an der Kaiserstraße gefunden. Augenzeugen berichten, die Frau sei blutüberströmt gewesen und habe ein Seil um den Hals gehabt. Ein Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen der Feuerwehr rückten an. Teams versorgten die Schwerverletzte und brachten sie dann mit Blaulicht und Sirene ins Krankenhaus. Dort wurde alles für eine Notoperation vorbereitet.

Zahlreiche Streifenwagen fuhren zum Tatort. Polizeibeamte in Uniform und in Zivil schwärmten aus – die einen sperrten den Fundort mit Flatterband ab, die anderen befragten Personen. Auch die Prinzenstraße und die Südstraße wurden abgeriegelt. Kriminaltechniker suchten bis spät in die Nacht nach Spuren. Der mutmaßliche Täter – ein 38 Jahre alter Mann aus Bad Münder – hat sich der Polizei gestellt. Er wurde in der Wache an der Lohstraße vorläufig festgenommen.

Auf der Straße wird erzählt, die Frau habe auch Stichverletzungen erlitten. Die Polizei wollte dazu bei Redaktionsschluss keine Angaben machen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge hat der mutmaßliche Täter der Hamelnerin an der Königstraße einen Strick um den Hals gelegt und das andere Ende an der Anhängerkupplung eines Autos befestigt.

Dann setzte er sich hinter das Steuer, gab Gas und zog die 28-Jährige auf Asphalt und Kopfsteinpflaster durch Königstraße, Prinzenstraße und über die Kaiserstraße. Dort wurde die Schwerstverletzte gefunden. Die Ermittler suchen dringend Zeugen, die sagen können, ob das Seil von dem Mann gelöst wurde oder abgerissen ist. Es wurden Fußgänger gesehen, die dazu nähere Angaben machen können.
Die Hamelnerin wurde noch in der ersten Nachthälfte operiert. Das Klinikum forderte einen Spezialhubschrauber an. Die Verletzte wurde in in eine Stadt geflogen, in der es eine Spezialklinik gibt. Zum Schutz des Opfers wird der Ort nicht genannt. Unbestätigten Informationen zufolge sollen sowohl die Frau als auch der Mann aus Großfamilien stammen. Racheakte werden befürchtet.

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