Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Minden Bombenfund an der Mindener Schachtschleuse
Aus der Region Minden Bombenfund an der Mindener Schachtschleuse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:42 18.02.2015
Quelle: dpa/Symbolbild
Anzeige
Minden

Nach dem Fund wurden die mit den Arbeiten beschäftigten Mitarbeiter von der Baustelle abgezogen und der mutmaßliche Sprengkörper blieb in der Schaufel des Baggers auf dem Schwimmponton zurück.

Die Straßen im Umfeld sind abgesperrt. Auch die Schachtschleuse und die Schleuse Petershagen sind für den Schiffsverkehr gesperrt. Feuerwehr und Wasserschutzpolizei sind im Einsatz.

Nach Auskunft der Pressestelle der Stadt Minden ist der Kampfmittelräumdienst unterwegs. Der Nordfriedhof wurde inzwischen von der Polizei geräumt. Auch eine Trauerfeier, die dort für 13 Uhr angesetzt war wird  nicht stattfinden. Ob weitere Bereiche evakuiert werden müssen, entscheidet in diesen Minuten der Krisenstab der Stadt Minden, der im Rathaus tagt.

Gegen 14 Uhr soll die Öffentlichkeit kurzfristig über weiteres Vorgehen informiert werden. Sollte es eine Evakuierung geben, wären auch Teile von Leteln betroffen, ebenso die Nordbrücke, die Mindener Polizei und Feuerwehr, die Melitta-Verwaltung an der Marienstraße und das Wasser- und Schifffahrtsamt mit seiner Revierzentrale, in der die Wasserstände bis hinunter zu Edertalsperre gesteuert werden.

Nach Auskunft von Henning Buchholz, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Minden, kämen Bombenfunde bei Arbeiten an den Wasserstraßen öfter vor, in Minden seien sie eher selten. mt

+++ 15 Uhr +++

Nach Informationen des Mindener Tageblatts wird vorraussichtlich evakuiert. Der Radius steht noch nicht fest. Die Stadt werde eine Hotline einrichten.

+++ 15.30 Uhr +++

Die Stadt Minden hat die mit dem Evakuierungsradius veröffentlicht:

osm_evakuierungsgebiet_18_02_2015.pdf (2,1 MB)
Anzeige