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Minden Edeka baut neue Zentrale in Minden
Aus der Region Minden Edeka baut neue Zentrale in Minden
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00:19 11.01.2019
Quelle: pr.
Minden

Zuvor hatte er die Mitarbeiter im Rahmen seiner Neujahrsansprache über die Pläne informiert.

„Wir platzen hier aus allen Nähten“, sagte Rosenkranz. Aktuell arbeiten die etwa 1800 Edeka-Beschäftigten aus den Bereichen Verwaltung, Einkauf, Marketing, IT und Logistik im Stadtgebiet Minden verteilt an neun verschiedenen Standorten in 16 Gebäuden. Neben dem Verwaltungskomplex am Firmensitz an der Wittelsbacherallee gehören unter anderem Büro-Gebäude in Minderheide, im Gesellenweg, an der Zähringerallee, in der Kuhlenstraße sowie in Dützen dazu. „Alles was wir über die Stadt verteilt haben, bündeln wir nun wieder an einem Standort“, so Rosenkranz. Bei den Neubau-Überlegungen habe immer festgestanden , dass wir in der Weserstadt bleiben. „Minden ist gesetzt“, bekräftigte der Edeka-Managern.

Wo genau die neue Dienstleistungszentrale entsteht, ist aber noch nicht endgültig geklärt. Edeka und die Stadt Minden befinden sich derzeit in engen Gesprächen. Nach den bisherigen Edeka-Plänen soll die neue Dienstleistungszentrale auf dem derzeitigen, etwa 16 Hektar großen eigenen Areal an der Wittelsbacherallee/Hahler Straße entstehen. „Wir haben aber zur Stadt gesagt: Wenn ihr eine bessere Standort-Idee habt, können wir darüber reden. „Momentan sei alles noch im Prozess. Bis Mitte dieses Jahres will der Edeka-Vorstand dann final Klarheit über den Standort und die Bauausführung haben.

Zeitplan steht bereits

Fix ist hingegen schon die Zeitplanung: Der Baustart soll spätestens 2020 erfolgen. Im nächsten Jahr feiert die Genossenschaft Edeka Minden eG ihren 100. Geburtstag. Ideal wäre deshalb laut Rosenkranz die Grundsteinlegung zur geplanten Generalversammlung in Minden im Mai 2020. Den Umzug in den Neubau mit einer Brutto-Nutzfläche von gut 40 000 Quadratmetern hat die Edeka-Spitze für 2022 angepeilt. Die Mitarbeiter sollen aktiv in die Büro-Gestaltung und der dort entstehenden Arbeitsplätze eingebunden werden.

Sollte die neue Dienstleistungszentrale samt Parkflächen auf der Edeka-eigenen Fläche an der Wittelsbacherallee entstehen, werden alle zum Großteil aus den sechziger Jahren stammenden Altgebäude am Firmensitz samt der derzeit vermieteten großen Lagerhallen komplett abgerissen und das Areal vollkommen neu projektiert. „Wir hätten mindestens 15 Millionen Euro in die Sanierung der jetzigen Zentrale stecken müssen. Der Neubau ist energietechnisch und kaufmännisch sinnvoll“, freut sich Rosenkranz auf eine richtig schöne moderne Unternehmenszentrale. mt