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23,5 Stunden pro Tag beschäftigt

Ehepaar züchtet Ridgebacks 23,5 Stunden pro Tag beschäftigt

Eigentlich wollten Petra und Ralf Kade nur einen zweiten Rhodesian Ridgeback. Und entschlossen sich dann doch zur Zucht. Ein Erlebnisbericht aus der Kinderstube.

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Familienmitglieder: Ralf und Petra Kade kuscheln mit den Welpen, die die Zuwendung nur zu gerne haben.

Quelle: ade

Bad Rehburg. „Babys! Babys, kommt hierher!“ Ralf Kade muss schon einige Male rufen, um seine Babys von der sich öffnenden Tür fortzulocken. Neugierig reagieren sie auf jeden Besuch, schnuppern ausgiebig, springen an den Unbekannten hoch. Dieses Gewusel mit gleich acht Hundebabys beaufsichtigen, betreuen, hegen und pflegen Ralf Kade und seine Frau Petra nun bereits seit acht Wochen. 23,5 Stunden pro Tag, sagt Petra Kade lachend, seien sie damit beschäftigt. Aber das hätten sie schließlich gewusst, als sie sich auf das Abenteuer mit ihrer kleinen Zucht eingelassen haben.

Afrikanischer Kulturkreis

Während die Babys spielen und das Ehepaar Kade erzählt, steht die Mutter der acht Welpen gelassen hinter einer niedrigen Absperrung. Dalila Kinah ist ihr Name – wie auch die Namen ihrer Welpen stammt er aus dem afrikanischen Kulturkreis und das liegt in der Herkunft der Rasse begründet. Rhodesian Ridgebacks kommen aus dem südlichen Afrika. „Dalila“ bedeutet „sanft ist ihre Seele“, Kinah hingegen steht für „die Eigensinnige“. Beides, sagt das Ehepaar, würde auf sie gut zutreffen.

So charismatisch wie der Name der Mutter ist, so werden auch die Welpen mit Namen belegt. Einen Spitznamen hat das Ehepaar jedem der acht Kleinen gegeben. Ihre endgültigen Namen bekommen sie aber von ihren neuen Besitzern, zu denen sie bald ziehen werden. So wird aus „Audi“ – der nämlich als erster der Welpen und noch im Fahrzeug der gleichnamigen Automarke auf dem Weg zum Tierarzt geboren wurde – bald „Abasi“. Das wiederum heißt übersetzt „Stern“.

Nachwuchs statt zweiter Hündin

Auf das Erlebnis „Zucht“ hat sich das Ehepaar Kade lange vorbereitet. Fünf Jahre ist Dalila schon bei ihnen und eigentlich wollten sie sich gerne eine zweite Ridgeback-Hündin holen. Da ihr Tier aber beste Zuchtbedingungen aufweist, haben sie von einigen Seiten immer wieder zu hören bekommen, dass sie doch lieber selbst Nachwuchs bekommen sollten. Darauf ließen sie sich schließlich ein, legten im vergangenen Jahr die Zuchtzulassungsprüfung ab und sahen sich dann nach einem geeigneten Vater um.

Dabei zeigte sich allerdings, dass Dalila durchaus nicht gewillt war, die erstbeste Wahl zu nehmen. Unverrichteter Dinge zog das Ehepaar samt Hündin von einem Besuch bei einem Rüden in Lüneburg wieder ab. Der junge Mann gefiel ihr wohl nicht. Ganz anders reagierte Dalila Monate später bei einem Besuch in den Niederlanden. Der Rüde dort fand ihr Wohlgefallen – er trug seinen Teil zu den acht Welpen bei.

Schon bald wird sich Ehepaar Kade von vielen seiner kleinen Hausgenossen trennen. Für fünf der Welpen haben sie ein neues Zuhause gefunden, für zwei weitere suchen sie noch danach und eine der Hündinnen soll bei ihnen bleiben. ade

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