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Bürgerlich im Stau zur Königin der Herzen

Friederikengeburtstag mit adeligem Besuch Bürgerlich im Stau zur Königin der Herzen

Die Kirche gut gefüllt, interessierte Vernissage-Besucher, ein Prinz, der bürgerlich im Stau steht, und eine „Königin der Herzen“. Das ist nur eine knappe Bilanz der großen Sonntags-Feierlichkeiten anlässlich des Friederiken-Geburtstags in der „Romantik Bad Rehburg“.

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Ein Teil des Gefolges von Georg V. posiert im Park der „Romantik Bad Rehburg“.

Quelle: ade

Bad Rehburg. 237 Jahre alt wäre Königin Friederike von Hannover dieser Tage geworden. Das Alter ist ihr aber nicht anzusehen. Vielmehr sehe sie ebenso bezaubernd aus wie im Jahr 1793, als sie vor den Traualtar getreten sei, sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke. Dies bezog sich allerdings auf die junge Schauspielerin, die im Gefolge ihres „Sohnes“, Georg V., zum Geburtstagsfest in historischen Kostümen gekommen war.

 Einen der Reize dieses Tages machte die Gruppe sicherlich aus, wenn sie in der Anlage flanierte und auch bereitwillig für Fotos posierte. Doch die Besucher erwartete noch Etliches mehr. Denn auch jemand, der leibhaftig den „Prinzen“ im Namen trägt, hatte sich mit Heinrich von Hannover angekündigt – dem Onkel des derzeitigen Oberhauptes der Familie von Hannover. Dieser stecke jedoch bürgerlich im Stau, entschuldigte ihn der Bürgermeister.

 So verpasste von Hannover die Premieren-Lesung aus einem historischen Roman über seine Vorfahrin Friederike. Bettina Hennig, Journalistin und Autorin, stellte ihr neuestes Werk „Friederike. Königin der Herzen“ vor und erntete vom Publikum Beifall für ihre Beschreibungen des Lebens bei Hofe. Dennoch musste sie sich vom inzwischen eingetroffenen Heinrich von Hannover eine kleine Berichtigung wegen des Buchtitels anhören. Friederike, sagte der, habe nie wie Prinzessin Di um die Anerkennung des gemeinen Volkes buhlen müssen. Sie sei vielmehr eine Prinzessin der Männerherzen der Upper Class gewesen.

 Weswegen Heinrich von Hannover nach Bad Rehburg gekommen ist, hatte indes Martin Franke erläutert. Zum einen sehe die Stadt eben gerne solchen Glanz in ihrer Hütte. Zum anderen bestehe eben die Verbindung zwischen Hannover und Bad Rehburg bereits jetzt durch Friederike. Und diese Verbindung solle mit der Umgestaltung der Ausstellung in der „Romantik“ noch ausgebaut werden. Ganz klar, dass Heinrich von Hannover diesbezüglich bereits seine Unterstützung zugesagt hat. ade

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