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Enten zum Klosterjubiläum

Bad Rehburg / "Duckomenta" Enten zum Klosterjubiläum

Die "Duckomenta" kommt in die Romantik Bad Rehburg. Pingelkeerl, Barbierin und Schankwirtin lassen als Gästeführer Rehburg-Loccums Stadtgeschichte lebendig werden. Im Kulturausschuss Rehburg-Loccums hat sich vieles um die Vorbereitungen auf das Klosterjubiläum in 2013 gedreht.

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Ein Kunstwerk verfremdet:  Mit der "Duckomenta" sollen sich Enten in einer Vielzahl von Bildern in der Romantik Bad Rehburg tummeln.

Quelle: ade

Bad Rehburg (ade). Lustig werde die "Duckomenta",  zugleich sei sie aber auch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Kunst, sagte Andreas Schnackenberg, Projektleiter in der Romantik, als er diesen Programmpunkt für 2013 vorstellte. Bekannte Bilder aus vielen Epochen hat eine Künstlergruppe als Vorlage verwendet und jedes dieser Bilder mit Walt Disneys Enten verfremdet. Die Ausstellung soll das Highlight in der Romantik im Jubiläumsjahr sein. Angesichts der Vielzahl der kulturellen Angebote, die das Loccumer Kloster vorbereitet, soll das übrige Bad Rehburger Programm in jenem Jahr zurückhaltend gestaltet werden.

Weitere Aktivitäten, um dem Besucherstrom zum Kloster auch die Stadt schmackhaft zu machen, werde es geben, sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke. In Vorbereitung seien Gästeführungen durch Bad Rehburg, Rehburg und Loccum. Gästeführer würden derzeit schauspielerisch ausgebildet, in historische Kostüme gewandet und mit der Geschichte vertraut gemacht.

Darüber hinaus soll für Gäste, die die Stadt auf eigene Faust erkunden wollten, ein Mini-Städteführer ähnlich Hannovers "Rotem Faden" entwickelt werden. Mit Anlaufpunkten in allen fünf Ortsteilen soll dieser Städteführer kostenlos angeboten werden. Ein Magazin, das viele Facetten der Stadt darstellt und Ausflugstipps ebenso beinhaltet wie den Hinweis auf besondere Veranstaltungen, sei zusätzlich geplant. Rund 53 000 Euro seien für das Klosterjubiläum bisher veranschlagt, sagte Franke. Eine Reduzierung sei möglich, da die Stadt sich eine Refinanzierung des Magazins durch Anzeigen und dessen Verkauf erhoffe.

Qualitativ dürften die Angebote der Stadt gegenüber denen des Klosters nicht abfallen, erzählte Ausschussmitglied Vera Hauser. Deshalb seien solche Ausgaben gerechtfertigt. Die Ausschussvorsitzende Elke Lustfeld bekräftigte noch einmal, dass bei allen Planungen die Nachhaltigkeit für den Fremdenverkehr auch über das Klosterjubiläum hinaus im Vordergrund stehe. Mit zwei Enthaltungen stimmte der Kulturausschuss den Planungen der Stadt für das Klosterjubiläum zu.

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