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Millionärin spendiert Schützenhaus

Bad Rehburg Millionärin spendiert Schützenhaus

Erst ein neues Feuerwehrgerätehaus, dann neue Gewehre für die Schützen, jetzt ein neues Schützenheim für 350.000 Euro. Die Lottogewinnerin Ursel Hohlbein (84) gibt für ihren Heimatort immer wieder gerne etwas von ihrem Gewinn ab.

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Ein Schild wird Jürgen Wagner neben dem Eingang des Schützenheims anbringen lassen, das auf die Spende von Ursel Hohlbein und ihrem verstorbenen Mann Rainer hinweist.

Quelle: ade

Sprachlos sei er geworden, erzählt Jürgen Wagner, als bei einer Hauptversammlung des Bad Rehburger Bürgerschützenvereins über die sehr alten Gewehre geredet wurde. Neue Gewehre seien im Etat einfach nicht drin, habe er damals gesagt. Da meldete sich Rainer Hohlbein, der mittlerweile verstorbene Ehemann von Ursel, zu Wort. Er bot ohne zu Zögern die benötigten 10.000 Euro für die Gewehre an.

Die jüngste Spende übersteigt diese Großzügigkeit bei Weitem. 350.000 Euro – so viel schenkt Hohlbein dem Verein, damit der ein neues Vereinshaus bekommt. Bislang trafen sich die Schützen im Hinterhof einer Gaststätte, wo sie einen kleinen Schießstand hatten. Dort konnten sie aber nicht bleiben. Als Wagner Hohlbein die Misere in einem persönlichen Gespräch schilderte, reagierte sie ähnlich spontan wie ihr Mann: „Dann bauen wir eben neu.“

Dieser Neubau ist nun im Werden. Das Richtfest ist bereits gefeiert worden, nun sind die Handwerker mit den Feinarbeiten beschäftigt. Zum Ende des Sommers soll alles fertig sein. Der Schießstand wird allerdings schon am 1. August auf die Probe gestellt, wenn eine Jubiläumsscheibe zum 325-jährigen Bestehen Bad Rehburgs ausgeschossen werden soll.

Wie es dazu kommt, dass das Ehepaar Hohlbein einfach so viel Geld verschenkt, ist eine einfache Geschichte – die vor mehr als zehn Jahren ihren Anfang mit einem Lottoschein nahm. Das Ehepaar, das damals bereits seit Jahrzehnten in Bad Rehburg lebte, gewann einige Millionen Euro. Zunächst gönnten sie sich selbst etwas. Ein neues Haus, das sie sich bauen ließen, während sie auf Weltreise gingen. Danach dachten sie auch an andere und ihr Heimatort profitierte davon.

Ein kleines Schild, mit dem am neuen Schützenhaus auf die Spende von Ursel und auch von Rainer Hohlbein aufmerksam gemacht werden soll, hat Jürgen Wagner bereits in Auftrag gegeben. Neben dem Eingang zu dem Haus wird es zur Einweihung angebracht. ade

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