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Mit Flugzeugschlepper zum Roadster-Treffen getuckert

Bad Rehburg / Romantik Mit Flugzeugschlepper zum Roadster-Treffen getuckert

Aus nah und fern sind Roadster- und Oldtimer-Fahrer in die „Romantik Bad Rehburg“ gekommen. Hildesheim und Harz, Bremen und selbst ein Ort in der Nähe des Bodensees waren ihnen als Startpunkt für das Treffen nicht zu weit. Andere aus Nienburg, Schaumburg, Minden und Hannover hatten dagegen quasi ein Heimspiel in Bad Rehburg.

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Mit dem einstigen Flugzeugschlepper ist Werner Rosenhagen samt Familie von Schwarme nach Bad Rehburg gefahren. © ade

Bad Rehburg (ade). „Wir sind doch schnell!“, meinte Werner Rosenhagen. Nur drei Stunden hätten er, seine Frau und sein Sohn gebraucht, um von Schwarme im Landkreis Diepholz nach Bad Rehburg zu kommen. 40 Kilometer pro Stunde würde sein „David Brown“ immerhin schaffen – und zeigte Fotos von dem aufpolierten Traktor vor dessen Restaurierung. Statt in elegantem dunklem Grün strahlte er damals in Quietschgelb – als Schlepper für Flugzeuge auf einem britischen Flughafen musste das Fahrzeug gut sichtbar sein.

Dass der Hersteller dieses Fahrzeugs später den Aston Martin konzipierte, der nicht zuletzt durch James Bond Weltruhm erlangte, ist dem Traktor ebenfalls nicht anzusehen.

„Irgendwie anders“ war das Motto für das mittlerweile vierte Roadster- und Oldtimer-Treffen in der „Romantik Bad Rehburg“ – und daran haben sich alle gehalten, die zu der historischen Anlage kamen. Vom Traktor bis zum Magnum-Ferrari reichte die Bandbreite dessen, was Autobegeisterte an einem Sonntagvormittag nach Rehburg-Loccum brachten. Im Mittelpunkt und in schöner Reihe standen dabei die „Super Seven“, von deren hannoverschem Stammtisch das Treffen organisiert worden war. „Möhre“ werden diese kleinen Flitzer mit ihrer optimalen Kurvenlage auch genannt – Ulrich Helms von dem Stammtisch hatte aus Rettich und Karotten ein passendes Modell zu seinem Fahrzeug gebastelt, das zu späterer Stunde als Tischdekoration im Restaurant der Anlage diente.

„Über den Tellerrand“ schauen und sich nicht immer nur in dem Klüngel von Seven-Fahrern treffen, war die ursprüngliche Intention. Mit rund 80 Fahrzeugen, die nach Bad Rehburg kamen und dem ehemaligen Kurort einen neuen Sound mit ihren dröhnenden Motoren verpassten, ist das gut gelungen. „So gut“, meinte Helms, „dass der Parkplatz zu klein war.“ Das Team der „Romantik“ erklärte daraufhin – zumindest für diesen Tag – den Kurpark zum Parkplatz für Roadster und Oldtimer.

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