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Mit wackelndem Kopf und trippelnden Schritten

Bad Rehburg / Premiere von „John Stanky, Privatdetektiv“ Mit wackelndem Kopf und trippelnden Schritten

Ihre Premiere von „John Stanky, Privatdetektiv“ hat die Winzlarer Theatergruppe bestens hinter sich gebracht. Lustig, spannend und im Stil amerikanischer Kriminalkomödien hat sie das Stück inszeniert.

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Auch wenn Butler Alfred (Manfred Merkel) mit dem Kopf wackelt, kann er Dienstmädchen Claire (Lena Ziesenis) doch noch sagen, wie die Geschichte weitergeht.

Quelle: ade

Bad Rehburg. „Der Schädel dröhnte noch von der letzten Nacht, und ich steckte seit vier Tagen in denselben Socken.“ Die Stimme von John Stanky (Herbert Haase), die aus dem Off spricht, und der Anblick auf ein gigantisches Loch in besagter Socke, die – ordentlich auf Stankys Fuß gezogen – auf seinem Schreibtisch ruht, sind die Eingangssequenz zu dem neuen Stück der Winzlarer Theatergruppe. Das allein lässt schon erahnen, worauf es in den nächsten Stunden hinauslaufen wird: gute Unterhaltung mit den schauspielernden Laien.

Zum ersten Mal treten sie mit einem komödiantischen Kriminalstück aus den USA auf und ziehen dabei alle Register. Da ist der abgehalfterte Privatdetektiv Stanky, der zufällig in feine Gesellschaft gerät und sich dort nicht nur damit herumschlagen muss, dass die Hose seines Smokings immer in Gefahr gerät, auf seine Hacken zu rutschen. Köstlich auch Butler Alfred (Manfred Merkel), der sich mit wackelndem Kopf und trippelnden Schritten wohl ein Vorbild an Butler James aus „Dinner for one“ genommen hat. Die Lacher auf ihrer Seite hat die leicht verwirrte Tante Helen (Anja Hogrefe), die ihren Kommentar „Meinen Segen hat sie“ immer wieder zu der vermeintlichen Beziehung zwischen Stanky und ihrer Nichte Lady Alice (Sarah Glawon) abgibt – obwohl der Rest der adeligen Sippschaft von dieser Liaison mit einem Bürgerlichen überhaupt nicht angetan ist.

Zur Premiere haben die Winzlarer Theaterspieler vor vollem Haus im Bad Rehburger Dorfgemeinschaftshaus gespielt und noch zwei weitere Vorstellungen am ersten Spielwochenende hinter sich gebracht. Dem ersten „Theater-Marathon“ wird jedoch ein zweiter folgen. Wer dabei sein will, kann sich noch Karten für das kommende Wochenende sichern.

Eintrittskarten für die Aufführungen im Bad Rehburger Dorfgemeinschaftshaus werden im Vorverkauf bei Hilde Homeier in Winzlar, „K. und M.“ sowie „Anne’s Treff“ in Hagenburg, in der „Romantik Bad Rehburg“ und auch in der Drogerie Schulz in Rehburg angeboten. Sie kosten im Vorverkauf acht Euro, an der Abendkasse neun Euro. Heben wird sich der Vorhang am Freitag, 15. November, und Sonnabend, 16. November, jeweils um 19.30 Uhr. ade

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