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Nicht Markt, sondern Ausstellung

Bad Rehburg / Kunsthandwerk Nicht Markt, sondern Ausstellung

Nicht nur Handwerker, sondern immer auch Künstler sind die Aussteller, die beim „Kunsthandwerk in der Romantik Bad Rehburg“ die Arbeiten aus ihren Werkstätten zeigen. Kunstvolles und Ideenreiches hat die Ausstellung auch im neunten Jahr ihren Besuchern präsentiert.

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Von Brunnen-Keramik plätschert beim „Kunsthandwerk in der Romantik Bad Rehburg“ sacht Wasser herab.

Quelle: ade

Bad Rehburg (ade). Kein Markt, sondern eine Ausstellung – bei der auch etwas gekauft werden könne – sei das, hatte der Projektleiter der „Romantik“, Andreas Schnackenberg, in der jüngsten Kulturausschusssitzung Rehburg-Loccums noch einmal betont. Darauf legt auch Goldschmiedin Annekatrein Kleine Wert. Und daraus folgt der leicht sperrige Name „Kunsthandwerk in der Romantik Bad Rehburg“. Das Wort „Markt“ taucht in dem Titel nicht auf.

Wie eine Ausstellung hat Kleine gemeinsam mit der Weberin Sylvia Bünzel auch im neunten Jahr das Wochenende mit Kunsthandwerk in dem historischen Ensemble organisiert: im Saal der „Romantik“ stehen auf gläsernen Böden fragile Porzellanobjekte, ein mit Federn geschmücktes Cape aus zartem Stoff wiegt sich sanft in jedem Lufthauch, standfest hingegen ist die aufrecht stehende Eisenbahnschwelle, die ein Schmiedekünstler zu einem mehrere Meter hohen Kerzenleuchter umfunktioniert hat. Im gegenüberliegenden Badehaus tummeln sich Ausstellungsbesucher zwischen hölzernem Kinderspielzeug, bekommen Blicke durch gläserne Objekte geboten oder sehen interessiert Jutta Roche bei der Arbeit zu. Roche faltet in dem Kabinett, in dem sie für ein Wochenende ihre Papierkunst zeigt, konzentriert ein Buch zu einem dekorativen Objekt. Der Schmuck, den sie um ihr Dekolleté gelegt hat und der sich um ihre Handgelenke windet, stammt aus eigener Herstellung. Den überwiegenden Teil ihres Schmucks bietet sie zum Verkauf an – nur den großen Ring aus etlichen Lagen Papier, der als Hut getragen werden kann, hat sie lediglich mitgebracht, um zu zeigen, wie vielfältig Papier zu verwenden ist. Mit eineinhalb Kilogramm Gewicht wäre das gute Stück ohnehin eine wirkliche Herausforderung für jede Trägerin.

Neben Saal und Badehaus nahmen Künstler auch den Park erneut gerne als Ausstellungsraum an. Brunnen-Keramik, aus der sacht Wasser plätscherte, stand neben biegsamen Schmiedearbeiten. Dass die Ausstellung die Gäste zum Kauf anregte, verstand sich nahezu von selbst.

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