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Bad Rehburg „Romantik Bad Rehburg“ wird zum Spielort für Mozart und Co.
„Romantik Bad Rehburg“ wird zum Spielort für Mozart und Co.
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00:32 07.08.2015
Opulent und stimmig in Szene gesetzt präsentiert sich die „Oper auf dem Lande“ in der „Romantik Bad Rehburg“. Quelle: ade
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Bad Rehburg

Die große Welt der Oper aus den großen Städten herausholen und sie aufs Land bringen – mit diesem Konzept ist die Stiftung Edelhof Ricklingen vor acht Jahren angetreten und hat seitdem mit professionellen Opernsängern kleine Inszenierungen an ungewöhnliche Spielorte und ins Freie geholt. Nach Bad Rehburg sind sie nun zum ersten Mal gekommen und haben dort einen Mix aus den vergangenen sieben Jahren präsentiert.

 Lieder von Mozart ertönten im ersten Teil der Aufführung. Ein ums andere Mal traten die Solisten aus der Tür der historischen Wandelhalle, um eben diese ertönen zu lassen. Mühelos schallten die Lieder bis zu den Zuschauern, die auf dem Podest zum Neuen Badehaus Platz genommen hatten. Rund 300 Zuhörer saßen mit der Sonne im Rücken zwischen den Gebäuden. Jeder von ihnen genoss eine wunderbare Aussicht auf das, was an anderen Tagen der Eingang zur Tourist-Info der Stadt ist. Dieser diente nun aber für Auftritte und Abgänge und gab mit seinen klassizistischen Säulen und unverschnörkelter Architektur den Blick auf das Wesentliche frei: Gesang, Schauspiel und opulente Kostüme.

 Letzteres kam allerdings erst im zweiten Teil der Aufführung gebührend zur Geltung und erst dann wurde auch Sinn und Zweck der beiden voll behängten Kleiderständer auf der Bühne deutlich. In fliegendem Wechsel von Mozarts „Zauberflöte“ zu Nicolais „Die lustigen Weiber“, zu Bizets „Carmen“ und etlichen anderen weltbekannten Opern, deren Arien auch mancher mitsummen konnte, spielte sich das Ensemble durch das Programm. Zum Übergang von einem Stück zum nächsten gehörte manches Mal auch ein schneller Griff in die Kleiderständer, um das Kostüm auf offener Bühne zu wechseln. Fazit: Spannend, bunt, abwechslungsreich und mit beeindruckendem Gesang, hinterließ die Oper auf dem Lande einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern.

Von Beate Ney-Janssen

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