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Vom Sorgenkind zum Parkhotel

Bad Rehburg Vom Sorgenkind zum Parkhotel

Im Jahr 1753 als erstes Logierhaus in Bad Rehburg gebaut, hat das „Hotel Tegtmeier“ eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Am Freitag, 29. August, wird es erneut als Hotel eröffnet und trägt dann den Namen „Parkhotel Bad Rehburg“.

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Noch ein wenig Baustelle, demnächst Frühstücksraum im „Parkhotel Bad Rehburg“: Antje und Hubert Hoffmann sind die neuen Betreiber.

Quelle: ade

Bad Rehburg. In den Ort habe sie sich schon bei ihrem ersten Besuch verliebt, sagt die neue Hotelbesitzerin Antje Hoffmann. Besonders das verwaiste „Hotel Tegtmeier“ mit seinem riesigen Grundstück hatte es ihr angetan. Antje Hoffmann und Ehemann Hubert entschlossen sich, die Immobilie zu übernehmen und den Hotelbetrieb zu neuem Leben zu erwecken.

 Das Paar bringt Erfahrung im Hotelgewerbe mit. Bis 2009 hat das Ehepaar ein Hotel in Dresden geleitet, später weitere Häuser in Osnabrück und auf der Insel Rügen.

 Ihr neuester Betrieb, das „Parkhotel Bad Rehburg“ bietet 28 Zimmer mit insgesamt 66 Betten, eine Hotelbar, einen Frühstücksraum und einen kleinen Seminar- beziehungsweise Versammlungsraum. Viele Reservierungen sind laut Hoffmann bereits eingegangen.

 Die Neueröffnung lässt Verantwortliche der Stadt Rehburg-Loccum aufatmen, denn lange Zeit war das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ein Sorgenkind. 1753 als Logierhaus in dem aufstrebenden Kurort Bad Rehburg gebaut, wechselte das Hotel einige Mal den Eigentümer. Mit dem Niedergang des Kurortes wurde der Hotelbetrieb zunehmend schwieriger. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus als Landesheilstätte für Lungenkranke genutzt. 1955 übernahm das Land Niedersachsen das Anwesen. Es entstand dort eine Fachabteilung des Landeskrankenhauses. Kurz nach der Jahrtausendwende wurde das Gebäude nicht mehr benötigt. Seitdem stand es leer.

 Mit dem denkmalgeschützten Gebäude mitten in Bad Rehburg, das das Land Niedersachsen leer stehen ließ, tat sich die Kommune schwer – sollte sich doch mit der Umnutzung der historischen Kuranlage zum Kulturzentrum das Renommee des Ortes deutlich verbessern.

 Nachnutzungspläne für das Hotel durch einen Oldenburger Investor, der das Gebäude 2009 erwarb, zerschlugen sich. Schließlich übernahm das Architekturbüro Backhaus aus Oldenburg das Hotel, baute es aus und fand mit Antje Hoffmann einen neuen Betreiber.

 Wochen vor der Eröffnung, zu der für Freitag ab 18 Uhr eingeladen wird, wurde in dem Hotel noch fleißig gearbeitet, unter anderem ein gläserner Fahrstuhl eingebaut. Parkplätze gibt es neben und hinter dem Haus. Dort schließt sich ein 2,5 Hektar großes Grundstück an, für das weitere Pläne bestehen. Ein großer Zierteich ist bereits ausgehoben. Ein Bolzplatz existiert noch aus der vorhergehenden Nutzung. Ein Wellness-Bereich wird ins Auge gefasst, und das Backsteingebäude hinter dem Hotel steht für eine Erweiterung der Bettenkapazität zur Verfügung. ade

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