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1000 Leute für das Gelingen des Festes

Loccum / Abschluss des Jubiläums 1000 Leute für das Gelingen des Festes

Dank an viele Menschen ist beim Gottesdienst zum Abschluss des Loccumer Klosterjubiläums ausgesprochen worden. Außerdem hat sich das Kloster von seinem Geschäftsführer Michael Kalla verabschiedet.

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Jugend trifft Kirche: Horst Hirschler holt das Helferteam in den Altarraum.

Quelle: ade

Loccum. Einen großen Teil derer, die zu diesem Gottesdienst gekommen sind, hat Loccums Abt Horst Hirschler gebeten, zu ihm in den Altarraum zu kommen: diejenigen, die in den sieben Monaten des Jubiläums Führungen gestaltet und Horen gehalten haben beispielsweise. Die Organisatoren, die Chöre, Feuerwehr, Mitarbeiter, Ehrenamtliche aus vielen Bereichen – er könne wohl 1000 Leute nennen, meinte Hirschler, die sich auf vielerlei Art für das Gelingen des Festes eingesetzt hätten – durften ebenso nach vorne gehen. Applaus gab es für alle und insbesondere auch für das jugendliche Helferteam, das unter anderem bei jeder der rund 130 Kulturveranstaltungen die Gäste begrüßt, die Karten abgerissen und Programme verteilt hat.

Zu dieser Gruppe wollte sich auch Michael Kalla gesellen, um aus seiner Arbeit im Kloster entlassen zu werden. Kalla, der zunächst als Studieninspektor im Predigerseminar nach Loccum gekommen war, schließlich Geschäftsführer des Klosters wurde und maßgeblich die Organisation des Jubiläumsfestes in seiner Hand hatte, ist bereits seit einigen Monaten als Gemeindepfarrer in Rehburg tätig. Die Geschäftsführung hat er aber erst jetzt mit Ende der Feierlichkeiten abgegeben. Kallas zurückhaltende Vernünftigkeit und seine Freundlichkeit seien es immer gewesen, die ihn am meisten beeindruckt hätten, sagte Hirschler – und seine Fähigkeit, in der unglaublichen Unübersichtlichkeit der Planungen des Jubiläums die Ruhe zu bewahren und stets einen Weg zu finden, wie es weiter gehen konnte.

Das Ende des Festes stimme ihn eigentlich traurig, sagte Hirschler zum Abschluss. Was manche meinten, dass er doch froh sein müsse, dieses jetzt hinter sich gebracht zu haben, das könne er nicht empfinden. Ein Lichtblick könnte für ihn vielleicht sein, dass Kloster und Kirche von vielen Menschen immer noch selbstverständlich und gerne angenommen werden. Wie sonst ist das Bild von der jungen Mutter zu erklären, die während des Gottesdienstes auf der hintersten Bank ihr Kind stillte.

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