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Bücherschrank mit Lesestoff gefüttert

Loccum / Eröffnung Bücherschrank mit Lesestoff gefüttert

Der erste von fünf Offenen Bücherschränken für Rehburg-Loccum ist auf dem Loccumer Marktplatz eröffnet worden. Der ‚Rotary-Club Rehburg-Loccum am Kloster’ spendet die Schränke, die auch auf zentralen Plätzen in Rehburg, Winzlar, Bad Rehburg und Münchehagen errichtet werden.

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Erste Interessenten lassen nicht lange auf sich warten: das Kommen und Gehen der Bücher beginnt sofort nach der Eröffnung.

Quelle: ade

Loccum (ade). „Nichts macht eine Stadt so attraktiv wie die Menschen, die in ihr unterwegs sind“, sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke zur Eröffnung. Dass noch mehr Menschen in den Ortsteilen unterwegs sein werden, das würden die Bücherschränke schon bewirken. Bereits kurz nach der Eröffnung kamen erste Bürger zu dem Schrank, um Bücher hinein zu stellen. Andere suchten hinter den Plexiglas-Platten nach Lesestoff, den sie mitnehmen wollten. Und eine Kindergeburtstagsgruppe ließ sich das Prinzip des Bücherschranks erst erklären, um dann begeistert zu überlegen, welche Bücher sie hinein stellen und welche wohl nach Hause tragen wollten.

Ein Kommen und Gehen von Büchern ist das Prinzip der Schränke. Wer überzählige Bücher besitzt, kann sie hinein stellen, wer Lust auf Literatur hat, kann sich Bücher herausnehmen. So wechselt das Angebot dieser kleinen Bibliothek ständig – und ist ständig nutzbar.

Für den Rotary-Club, der erst im vergangenen Jahr gegründet wurde, sind die Bücherschränke das erste Projekt. Leichte Anlaufschwierigkeiten gebe es noch, sagte Rotary-Präsident Friedhelm Siemann. So habe sich der Club darauf geeinigt, die folgenden Schränke nicht aus Metall anfertigen zu lassen, sondern auf Holz zurückzugreifen. Der - metallene – Loccumer Schrank werde eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht. Zunächst ist er aber an die Stadt übergeben worden.

Betreut werden die Schränke von einer Gruppe ehrenamtlicher Bücherschrankpaten – Menschen aus dem Stadtgebiet, die Spaß an Büchern haben und nun dafür verantwortlich sind, zerfledderte Bücher auszusortieren, die Schränke gelegentlich zu reinigen, etwas Ordnung in das kunterbunte Durcheinander der Genres zu bringen und der Stadt gegebenenfalls Meldung über Beschädigungen zu machen. Erste eigene Bücher zum Einstellen in den Schrank hatten etliche der Paten zur Eröffnung dabei, das erste Buch stellte aber Margarete Heidorn hinein. „Schöne Idee“, meinte die Loccumerin – sie hatte sich den Eröffnungstermin notiert, um mit einigen Büchern aus ihrem Sortiment den Schrank zu ‚füttern’.

Wer nun feststellt, dass seine Bücherregale überquellen, kann den Loccumer Schrank ebenfalls bestücken. Und wer Lesestoff sucht, ist eingeladen, sich kostenlos zu bedienen. Die Schränke in den übrigen Rehburg-Loccumer Ortsteilen sollen Ende Mai errichtet und noch um das Angebot einer kleinen Tourist-Info erweitert werden. Ein Regalbrett der Bücherschränke füllen dann Prospekte, die auf Ausflugsziele und Events in der Stadt aufmerksam machen.

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