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Ein letztes Mal in Försters Garten

Loccum / Abschied Ein letztes Mal in Försters Garten

Ein letztes Mal in die Klosterschänke – das haben sich viele nicht entgehen lassen wollen. In Försters Garten und auf Loccums Klostergelände ist zwei Tage lang gefeiert worden.

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Wenn in der Klosterschänke „Mönche“ am Zapfhahn stehen, drängen sich die Gäste am Tresen.

Quelle: ade

Von Beate Ney-Janssen

Loccum. „Das wollten wir noch einmal ausnutzen“, sagt Harald Hoppe. Ausnutzen wollte der Vorsitzende des Vereins der „Halle für alle“ gemeinsam mit Karsten Sierk, dem Chef des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Loccum, dass der Garten des Försters zur Verfügung steht, um die Schänke einzurichten. Dort hatten die beiden Vereine bereits im vergangenen Jahr, als das Kloster sein 850-jähriges Bestehen feierte, so manches Mal Bier ausgeschenkt und kleine Speisen serviert.

Ein beliebter Anlaufpunkt für Jubiläumsgäste ist der Garten immer gewesen. Da im Kloster 2015 allerdings größere Baumaßnahmen beginnen, kann die Schänke dann voererst nicht mehr eingerichtet werden.

Dass Tische und Bänke im Garten stehen, ein Büfett praktisch auf der Terrasse des Försterhauses und auch manche Logistik aus diesem Gebäude gekommen ist, liegt nicht zuletzt daran, dass Sierk einen guten Draht dorthin hat: Er ist selbst der Klosterförster. Der Spaß an der Sache hat ihn im vergangenen Jahr trotz vieler Arbeit nie verlassen – und so planten die beiden Vereine munter drauf los. Zum Abend hin und mit Musik von „Böhmisch Blech“ begann der erste Festtag und sollte erst nach Mitternacht enden.

Sowohl am Zapfhahn als auch bei der Bedienung an den Tischen hatten sich die Helfer in Mönchskutten gekleidet, und so manches übergroße Holzkreuz baumelte ihnen auf der Brust. Den Abt des Klosters, Horst Hirschler, amüsierte auch das, während er beim Bier in Försters Garten saß.

Musik vom Loccumer Blasorchester schallte am folgenden Tag nach dem Gottesdienst über das Klostergelände, während die Gäste im Sonnenschein saßen. Ein wenig Wehmut war dabei, aber auch die Hoffnung darauf, dass nach den Bauarbeiten ähnliches wieder möglich sein wird. Schließlich hat im Garten hinter dem Försterhaus bereits vor Jahrhunderten ein Gasthaus gestanden.

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