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Krieg als Mittel zum Frieden

Loccum Krieg als Mittel zum Frieden

Ein Gottesdienst mit Szenen, die Pastoren aus dem Kirchenkreis Stolzenau-Loccum spielen, und das angelehnt an Martin Luthers Gedanken zu „Krieg um Frieden“, erwartet die Besucher am Reformationstag, Freitag, 31. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Loccumer Klosterkirche.

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2013 haben die Pastoren einen „Mord im Kloster“ gezeigt – nun geht es am Reformationstag um die Frage: „Krieg um Frieden?“.

Quelle: ade

Loccum. Die Gedanken des Reformators sollen dabei bis zu aktuellen Ereignissen weitergesponnen worden.

 Tradition hat es mittlerweile, dass die Pastoren aus dem Kirchenkreis am Reformationstag gemeinsam vor einen Altar treten und „Theater“ machen. Dazu gab es etwa im vergangenen Jahr eine Aufführung, in der Begebenheiten aus vielen Jahrhunderten im Kirchenkreis erzählt wurden und die reißerisch mit dem Titel „Mord im Kloster“ aufwartete.

 Sehr ähnlich, aber doch ganz anders wird der Reformationstag in diesem Jahr gestaltet. So werden die Pastoren ihre Spielszenen dieses Mal in einen Gottesdienst einbetten. Liturgie, Predigt und Renaissance-Musik von einem Ensemble um Kirchenmusiker André Hummel gehören dazu. Predigen wird mit Loccums Pastor Joachim Diestelkamp, ein Newcomer im Kirchenkreis. Den Text hat allerdings Loccums Abt Horst Hirschler geschrieben, der an diesem Abend verhindert ist.

 Die Texte der von den Pastoren gespielten Szenen stammen aus der Feder von Nendorfs Pastor Jens Mahlmann – angelehnt an die Schrift Martin Luthers „Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können“. Luther, sagt Mahlmann, habe sich in dieser Schrift damit auseinander gesetzt, ob Krieg geführt werden könne, um den Frieden zu bewahren.

 In den Szenen würden Luthers Ansichten dazu ausgebreitet und außerdem bis in die Gegenwart weitergesponnen. Angesichts der Ereignisse im Irak und in Syrien sei die Frage schließlich hochaktuell. Eine abschließende Antwort werde es nicht geben. Allein die Argumentationen dürften Mahlmann zufolge schon zu weiteren Gesprächen anregen.

 Das Thema „Krieg um Frieden“ ist gewählt worden, da das Kloster noch bis zum 9. November eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Krieg und Frieden“ anbietet. Da es sich an diesem Abend um einen Gottesdienst handelt, ist der Eintritt frei. ade

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