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„Hallo, Frau Meyer-Rode"

Münchehagen / Grundschule Münchehagen „Hallo, Frau Meyer-Rode"

Veränderungen hat das neue Schuljahr für die 159 Schüler und das Kollegium der Grundschule Münchehagen mit sich gebracht. Sie haben eine neue Rektorin bekommen.

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Die Grundschule Münchehagen ist der neue Arbeitsplatz von Janine Meyer-Rode.

Quelle: ade

Münchehagen (ade). „Hallo, Frau Meyer-Rode!“ So schallt es von allen Seiten, während die neue Schulleiterin über den Flur geht. Ein Mädchen fügt dem Ruf hinzu: „Ich bin ein Kuschel-Monster“, und schmiegt sich an sie. Fremd scheint Janine Meyer-Rode den Kindern schon nach wenigen Tagen nicht mehr zu sein.

Fremd fühlt sich die 31-jährige Loccumerin aber auch in der Schule nicht. Während ihres Studiums war sie dort bereits einige Zeit als pädagogische Mitarbeiterin – und Schreiben, Lesen und Rechnen hat auch sie einst an diesem Ort gelernt. Bei einer der Kolleginnen, erzählt sie, habe sie selbst Unterricht gehabt. Sie habe sich im Unterricht von Elisabeth Röwert aber wohl immer gut verhalten – die Kollegin habe sich gefreut, ihre ehemalige Schülerin nun als ihre Rektorin wieder zu sehen.

„Mein Bauch hat mir gesagt, da muss ich hin“, sagt Meyer-Rode – damals vor etlichen Monaten, als sie die Stellenausschreibung für die Grundschule sah. Sie sei ja selbst ein Landkind, in Loccum aufgewachsen, und sähe die absolute Berechtigung solcher kleinen Schulen. Grundschüler müssten nach ihrer Ansicht wohnortnah unterrichtet werden, 30 Minuten Fahrt zur Schule dürften ihnen noch nicht zugemutet werden. Jetzt freut sie sich darauf, den Alltag in der Schule gestalten zu können, an manchen Stellen frischen Wind hinein zu bringen und gleichzeitig die Erfahrungen der langjährigen Kollegen zu nutzen. Eine positive Grundeinstellung bei Lehrern, Eltern und Schülern ist ihr wichtig – vielleicht hängt deshalb ein Kalenderblatt an der Wand, dass schon einen Monat alt ist: „Lachen und Lächeln sind Beruhigungsmittel ohne schädliche Nebenwirkungen.“

Nach der Schule hat Janine Meyer-Rode zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht, dann das Lehrerstudium mit den Fächern Sport und Kunst angehängt. Darauf folgten erste Anstellungen an der Hauptschule in Rinteln, der Grundschule in Deckbergen und schließlich an der KGS Neustadt. Das für eine Schulleiterin noch sehr junge Alter bereitet ihr kein Kopfzerbrechen. Nur in einem Punkt haben sich ihre 31 Jahre nicht allzu positiv bemerkbar gemacht: da sie noch nicht die erforderliche Anzahl an Berufsjahren vorweisen kann, ist sie bis auf weiteres lediglich zur kommissarischen Schulleiterin eingesetzt worden.

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