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Vandalismus kann Körperverletzung sein

Rehburg / Schule Vandalismus kann Körperverletzung sein

Vandalismus hat es auf dem Schulhof der Rehburger Grundschule und Wilhelm-Busch-Schule zu Beginn des Schuljahres gegeben. Auch in den Sommerferien ist es dort immer wieder zu Zerstörungen gekommen.

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Jens Notzke hat Mühe, sich bis zur Unterkante des Basketballkorbes zu recken - trotz der Höhe haben Täter den Korb am Wochenende aus seinen starken Verankerungen gerissen. © ade

Rehburg (ade). Bänke sind auf ein Flachdach geschleppt, Zweige im ‚Grünen Klassenzimmer‘ mutwillig abgebrochen, Zaunlatten herausgetreten und Essensreste über den Schulhof verteilt worden. Das sei das Bild, das sich dem Hausmeister der Schule an so manchem Morgen in den Sommerferien geboten hätte, berichtet Jens Notzke, Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule.

Die Fahrrad-Garage der Schule sei mehrfach aufgebrochen, einmal auch ein Mofa gestohlen worden. Hinzu käme noch das Glas: leere Bierflaschen und Flaschen, in denen stärkere Alkoholika waren. „Dass wir viele dieser Flaschen zersplittert in den Rasenflächen oder auch im Mulch unter den Kletterwänden gefunden haben, werte ich als vorsätzliche Körperverletzung“, sagt Notzke. Wer dort Glas mutwillig zersplittern lasse, der müsse im Blick haben, dass sich dadurch Schüler verletzen können. „In den Ferien hatten wir solchen Vandalismus fast an jedem Tag“, sagt Notzke.

Noch eine andere ‚Qualität‘ habe die Zerstörungswut am vergangenen Wochenende bekommen, sagt Notzke und zeigt auf den Basketball-Korb. Die Platte, an der der Korb hängt, ist aus ihren Verankerungen gerissen. Bespielt werden darf er so nicht mehr. Vorsatz und eventuell sogar Vorbereitungen für diese Aktion vermutet der Schulleiter, denn der Korb hängt mehr als zwei Meter hoch. Dass ein Pflanzkübel und ein Zaun offensichtlich etlichen Tritten zum Opfer gefallen sind, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Jede Form von Vandalismus habe die Schule bei der Polizei angezeigt, erzählt Notzke. Wer dabei erwischt werde, dass er sich auf dem Schulhof daneben benehme, bekomme außerdem Hausverbot. Da die meisten der Straftaten sich vermutlich in den Nächten ereignet hätten, erwägt er den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes.

„Eigentlich“, sagt Notzke bedauernd, „ist der Schulhof ein Gelände, das von allen genutzt werden kann und darf - wenn nichts zerstört wird und jeder seinen Müll zumindest in die Papierkörbe wirft.“

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