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Im Hallenbad wird es eng

Rehburg-Loccum Im Hallenbad wird es eng

Externe Gruppen sollen im Rehburger Hallenbad künftig höhere Gebühren zahlen – zumindest bis zum Ende der Hallenbad-Saison. Der Sozialausschuss Rehburg-Loccums hat der Verwaltung grünes Licht für diese Probezeit gegeben.

Rehburg-Loccum (ade). Mehr Gruppen, die Zeiten im Rehburger Hallenbad haben wollen, freuen die Stadt einerseits. Andererseits wird es für etablierte Gruppen und Einzelschwimmer enger. Und mehr Gruppen – besonders solche, die nicht aus Rehburg-Loccum kommen – melden sich in diesen Tagen im Hallenbad an. Grund dafür sei die Schließung von Hallenbäder „rundum und zu“, wie Bürgermeister Martin Franke ausführte. Aktuell ist die Schließung des Bades in Nienburg. Dort etablierte Gruppen suchen nun andere Schwimm-Gelegenheiten.

Jede Gruppe, die sich anmelde – ob sie nun nur eine Bahn oder das gesamte Bad für sich haben wolle – bedeute aber auch, dass der öffentliche Badbetrieb eingeschränkt werde, sagte Franke weiter. Die Gruppentarife, die Rehburg-Loccumer Gruppen eingeräumt worden seien, könnten unter diesen Voraussetzungen nicht für externe Gruppen gelten. Bis zum Ende der Hallenbad-Saison solle nun eine Testphase mit höheren Preisen für diese ‚Externen’ laufen. Weitere Überlegungen sollten Ausschuss und Rat mit den Erkenntnissen aus dieser Zeit fassen: sollen die erhöhten Gebühren weiterhin gelten, schrecken sie Gruppen eher ab oder kann auf dieser Grundlage gearbeitet werden, ohne den Zuschussbedarf durch die Stadt erhöhen zu müssen? Der Sozialausschuss stimmte pro Forma zu – im Verwaltungsausschuss hatte es zuvor bereits wegen des nahenden Endes der Winter-Saison eine Eilentscheidung für diese Lösung gegeben.

Im Hinblick auf Sommer, Sonne und Ferien beriet der Ausschuss zudem über den Ferienpass der Stadt. Nachdem der Ferienpass im vergangenen Jahr erstmals vom Jugendnetzwerk in Eigenregie organisiert worden war – die Stadtjugendpflege war in jenem Zeitraum nicht besetzt – erstattete der Sprecher des Netzwerkes, Torsten Hille, Bericht. Wesentlich mehr Ferienpässe als in den Vorjahren seien verkauft worden, Kinder und Jugendliche hätten in großer Anzahl auch teilgenommen. Zu bemängeln hatte Hille, dass viele der angeschriebenen Vereine dem Netzwerk weder eine Zu- noch eine Absage zukommen ließen. Und auch die mangelhafte Beteiligung gerade großer Vereine freute ihn nicht. Für den Ferienpass, der in diesem Jahr Kindern schöne Ferien bescheren solle, habe er 87 Vereine angeschrieben. Von den 17 Rückmeldungen, die er bisher erhalten habe, hätten acht Vereine sich bereit erklärt, eine Aktion für den Ferienpass auszurichten.

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