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Joanna Heinemann soll das touristisches Potential bündeln

Rehburg-Loccum Joanna Heinemann soll das touristisches Potential bündeln

Ein Bindeglied zwischen Stadt, touristischen Anbietern und Tourismus-Verbänden soll die neue Koordinierungsstelle sein, die die Stadt Rehburg-Loccum eingerichtet hat. Besetzt worden ist sie mit der Tourismusmanagerin Joanna Heinemann, die zuletzt Marketingleiterin auf Schloss Marienburg war.

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Bündnispartner für Tourismus in Rehburg-Loccum: Vertreter der Stadt, von den Tourismusverbänden und den touristischen Anbietern gemeinsam mit Joanna Heinemann (Mitte).

Quelle: ade

Rehburg-Loccum. „Wir haben Tourismus als Entwicklungsziel erkannt“, sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke – und um auf dieses Ziel zuzugehen, hätten die Stadt, der Dino-Park, das Kloster Loccum und sowohl die Mittelweser-Tourismus GmbH (MWT) als auch die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) gemeinsame Überlegungen angestellt. Die Stadt selbst sei mit der „Romantik Bad Rehburg“ und einer Stelle für Tourismus im Rathaus ohnehin schon aufwendig in diesem Bereich unterwegs. Was allerdings fehle, sei eine Bündelung der Angebote in der Stadt. Als Bindeglied für alle Beteiligten am Tourismus werde jetzt Joanna Heinemann fungieren.

 Anfang Oktober habe sie mit ihrer Arbeit begonnen, berichtete die Marketing-Managerin. Eine Analyse dessen, was schon vorhanden sei, stehe am Anfang ihrer Arbeit. Daraus würden dann Konzepte erwachsen, für deren Umsetzung sie auch zuständig sei. „Auf Dauer“ sei die Stelle angelegt, fügte Franke hinzu.

 Erhebungen hätten ergeben, dass die Stadt 2013 Steuereinnahmen aus dem touristischen Bereich in Höhe von 234000 Euro bekommen habe. Das sei vorsichtig berechnet worden, die Effekte des Jubiläumsjahrs des Klosters Loccum seien dort nicht eingeflossen. Auf dieser Grundlage, so meinte Franke, könne aufgebaut werden. Die Zahlen zeigten, dass die Stadt sich die Stelle leisten könne. Zunächst sei Heinemann auf Honorarbasis angestellt. Nach dem Ratsbeschluss, der im Dezember fallen solle, werde sie eine volle Stelle bei der Stadt bekommen.

 Die Effekte, die er sich davon verspricht? Wer jetzt in die Stadt komme, um den Dino-Park zu besuchen, der solle künftig gerne auch ein zweites Angebot nutzen. Wer vorher für einige Stunden in Rehburg-Loccum geblieben sei, solle dann womöglich auch eine Übernachtung in Anspruch nehmen. Qualität sei ihm wichtig, sagte Franke – die Stadt könne sich nicht darauf beschränken, nur einen neuen Flyer zu drucken. Und Qualifikation sei das zweite Schlagwort – das habe die Stadt sich mit Heinemann ins Haus geholt. Jetzt gehe es darum, „sich hübsch zu machen und den Tisch zu decken, um Gäste empfangen zu können“.

 Willi Rehbock von der SMT und Martin Fahrland von der MWT sind mit der neuen Konstellation sehr einverstanden. Das Zusammenführen der Angebote aus einer Kommune könnten sie nicht leisten, sagte Rehbock. Das müsse schon aus den Kommunen heraus an sie herangetragen werden, bevor die Tourismus-Verbände es weiter vermarkten könnten. Fahrland fügte für seinen Bereich hinzu, dass der Tourismus in Rehburg-Loccum deutlich höher anzusiedeln sei, als in vielen anderen Kommunen. Franz-Joseph Dickmann, Geschäftsführer im Dino-Park, bot eine poetische Interpretation des gemeinsamen Vorhabens an: „Wir haben eine ganze Menge Solisten. Was hier fehlt, ist der Dirigent. Statt vieler Soli werden wir künftig ein Konzert anbieten können.“ ade

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