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Klosterjubiläum ist auch Stadtjubiläum

Rehburg-Loccum / Tourismusangebot Klosterjubiläum ist auch Stadtjubiläum

Als Chance solle die Stadt Rehburg-Loccum das Jubiläum begreifen, das das Loccumer Kloster in 2013 feiern will, um den Tourismus nachhaltig zu fördern, meint Bürgermeister Dieter Hüsemann. Dem Kulturausschuss hat er ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgeschlagen.

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Auch historische Gästeführungen durch Rehburg-Loccum sollen für das Jubiläumsjahr vorbereitet werden.

Quelle: ade

Rehburg-Loccum (ade). Ein halbes Jahr, vom 21. März bis zum 31. Oktober, will das Kloster sein 850-jähriges Jubiläum feiern, mit großen Festen, internationalen Begegnungen, mit Konzerten und Literaturveranstaltungen. Bundespräsident Christian Wulff habe zugesagt, zum Auftakt zu kommen, Günter Grass sei einer derjenigen, die eine der wöchentlichen Literaturveranstaltungen gestalten wolle, sagte Michael Kalla, Geschäftsführer des Klosters und Organisator für das Jubiläum. Die Stadt wolle dem Kloster mit ihren Veranstaltungen keine Konkurrenz machen, aber doch ein ergänzendes Programm anbieten, fügte Hüsemann hinzu. Das beginne damit, dass ein Logo entwickelt werde, das den Slogan „Stadt, Land und mehr“ aufgreife und auf dem im Jubiläumsjahr sowohl das Wappen der Stadt als auch das Logo des Klosters zu sehen sein sollen. Dem Vorschlag mit dem springenden Reh, den Hüsemann vorlegte, stimmte der Ausschuss zu.

Nachhaltig wie das Logo sollen auch die übrigen Aktivitäten der Stadt sein. Themenjahre befürwortete Hüsemann. Für 2013 böte sich „Stadt, Land und Kloster“ an, Bildung und Natur könnten die Oberbegriffe für Folgejahre sein. Alle kulturellen Aktionen könnten unter dem jeweiligen Thema geplant werden.

Nachhaltig sollen auch eine Klosterwanderstrecke und ein Geschichtenweg sein. Wandern zu den Orten, die das Kloster geprägt habe, wie etwa Wiedensahl, und einen Radwanderführer entwickeln, in dem Geschichten erzählt werden, schlug Hüsemann vor. Priorität habe sicherlich die Entwicklung von Stadtführungen. Historische Figuren sollten auf informative und unterhaltsame Weise durch die Ortsteile führen. Ein Drehbuch müsse geschrieben werden, Gästeführer ausgebildet – das beanspruche Zeit und müsse kurzfristig beginnen. Mit einem Ministädteführer der an „Stadtpunkten“ entlang führt, sollen Besucher eigenständig die Stadt erwandern können, Informationstafeln diese Führungen ergänzen. Informationsbroschüre, Tourist-Info und die Beflaggung der Stadt waren weitere Punkte, die Hüsemann nannte. Die Kosten schätzt er bisher auf 76.000 Euro – mit dem Einwerben von Drittmitteln solle schnellstmöglich begonnen werden.

Und auch kulturelle Veranstaltungen solle es im Jubiläumsjahr geben. Dafür müsse ein Arbeitskreis gegründet werden.

Grundsätzlich stimmte der Kulturausschuss allen Punkten zu – vorausgesetzt, sie sind finanzierbar. Dazu werden der Verwaltungsausschuss und der Rat der Stadt demnächst nach Lösungen suchen.

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