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Schnitzen auf der „Tochbank“

Rehburg / Altes Handwerk Schnitzen auf der „Tochbank“

Altes Handwerk vielerlei Art zeigt der Rehburger Bürger- und Heimatverein in jedem Jahr zu seinem Aktionstag gegen Ende der Saison. Und in jedem Jahr suchen sich die Mitglieder einen Schwerpunkt, eine Besonderheit, die neben den ständig wiederkehrenden Aktionen gezeigt wird.

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Der 90-jährige Rehburger Alfred Witte schnitzt unverdrossen Sprossen für Leitern.

Quelle: ade

Rehburg. Wie ein Leiterwagen seinerzeit gemacht wurde, ist dieses Mal das Thema gewesen. Der komplette Wagen konnte selbstverständlich nicht an einem Tag entstehen – wohl aber die Leitern, die ihm seinen Namen geben. Dafür saß dann auf der „Tochbank“ der 90-jährige Rehburger Alfred Witte und schnitzte unverdrossen Sprossen, während neben ihm die Sprossenlöcher in regelmäßigen Abständen in Stämme gebohrt wurden. „Tochbank, das ist doch plattdeutsch“, erklärt Witte – „Zugbank“ würde man auf hochdeutsch dazu sagen.

 Viele Besucher haben das und die anderen Aktionen am Heimatmuseum des Vereins gesehen, Parkplätze in nächster Nähe des Museums waren Mangelware. Wer das Museum mit seiner Ausstellung zur Heimatgeschichte und die „Gute Stube“ mit Kaffee und Kuchen vom Museumsteam in diesem Jahr noch besuchen möchte, sollte sich sputen: Bis Ende Oktober ist noch an jedem Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet – dann beginnt die Winterpause. ade

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