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Stolpersteine für Rehburg-Loccum

Rehburg-Loccum / Gedenken Stolpersteine für Rehburg-Loccum

Stolpersteine zum Gedenken an Verfolgte des Nationalsozialismus werden in Rehburg-Loccum zum ersten Mal am Sonnabend, 4. Oktober, verlegt.

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Quelle: pr.

Rehburg-Loccum. Zur Verlegung vor den ehemaligen Häusern von vier jüdischen Familien und zum anschließenden Empfang in der ‚Romantik Bad Rehburg’ lädt der Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum alle Interessierten ein.

Frieda Schmidt. Emmy und Max Goldschmidt. Jeanette und Jakob Löwenstein. Else und Siegmund, Werner, Paula, Kurt, Heinz Wolfgang, Gerda Irmgard und Ruth Ilse Freundlich. Für jeden dieser 13 Menschen wird jeweils ein Stein mit ihren Namen und einer kurzen Darstellung ihres Schicksals in das Pflaster der Gehwege eingelassen. Der Rehburg-Loccumer Arbeitskreis hat diese und weitere Lebensdaten in den vergangenen Monaten recherchiert. Verlegt werden die Steine durch den Künstler Gunter Demnig.

Während Frieda Schmidt das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte, kamen die Geschwister Emmy und Max Goldschmidt in Warschau um. Jakob Löwenstein wurde im Konzentrationslager Buchenwald 1938 erschlagen, seine Frau Jeanette vier Jahre später in Theresienstadt ermordet. Das letzte Lebenszeichen des Ehepaars Freundlich und fünf seiner Kinder war eine Nachricht, dass sie sich auf dem Transport nach Polen befinden.

Im Ghetto Warschau verliert sich ihre Spur – überlebt hat keiner von ihnen. Lediglich ihre Tochter Paula entging diesem Schicksal, da sie von ihrer Familie 1939 mit einem der so genannten Kindertransporte nach England geschickt wurde. Paula Calder, geborene Freundlich, lebt noch heute in England, wird mit ihrer Familie bei der Verlegung der Stolpersteine dabei sein und sich anschließend beim Empfang in der ‚Romantik’ in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

Der Ablauf der Stolperstein-Verlegung beginnt um 11.30 Uhr in Rehburg, Heidtorstraße 28, und endet um 14 Uhr mit einemn Empfang in der ‚Romantik Bad Rehburg’.   ade

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