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Zehnte Holzversteigerung in Rehburg-Loccum

Hammer fällt auf Holz Zehnte Holzversteigerung in Rehburg-Loccum

Zum Ersten, zum Zweiten – nein, zum zehnten Mal schon wird am Sonnabend, 14. Januar, 10 Uhr, der Hammer in der Stadtforst Rehburg fallen, wenn die Stadt gemeinsam mit Revierförster Karl-Heinz Dose Brennholz versteigert. 40 Polder liegen in langer Reihe an der „Waldchaussee“.

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Brille des Opfers gefunden

Leiten die Versteigerung und lassen den Hammer fallen: Birgit Wagner und Karl-Heinz Dose.

Quelle: ade

Rehburg-Loccum. Dorthin zu kommen ist recht einfach, auch wenn kein Navigationsgerät die Bezeichnung kennt: an der Straße von Rehburg nach Loccum die erste Abfahrt in den Wald zur linken beziehungsweise aus anderer Richtung kommend den letzten Wald-Wirtschaftsweg zur rechten Seite nehmen. Dort liegt das Brennholz, das versteigert werden soll und dort fordert Dose gemeinsam mit Birgit Wagner und Oliver Graw aus dem Bauamt der Stadtverwaltung Rehburg-Loccums auch zum Ersteigern auf.

Das System tut der Umwelt gut

Zum zehnten Mal schon soll der Hammer fallen und bislang haben alle Beteiligten nur gute Erfahrung mit diesem System gemacht. Früher, sagen Dose und Wagner, sei der Revierförster zeitweilig kaum noch mit anderem beschäftigt gewesen, als sich mit Interessenten an Brennholz zu treffen, um ihnen Polder zu zeigen. Etliche Brennholzer seien auch direkt in den Wald gefahren, um sich Holz zu holen. Dem empfindlichen Waldboden habe das oft geschadet. So, wie sie es jetzt handhabten, sei der Raummeter Holz zwar ein wenig teurer – dafür tue das System aber der Umwelt gut und mache es den Interessenten viel einfacher. Sie könnten nun mit Pkw und Anhängern bequem an die Polder heranfahren, so weit zerkleinern, wie sie wollten, und ebenso bequem wieder aus dem Wald herauskommen.

Ein weiterer Grund, aus dem die Versteigerungen eingeführt wurden, war auch die gestiegene Nachfrage. Als die Energiekosten immer weiter in die Höhe gingen, besannen sich immer mehr Menschen darauf, mit Holz zu heizen. Da die Stadt über mehr als 300 Hektar Wald verfügt, konnte sie stets einen guten Teil der Nachfrage befriedigen. Den Wäldern, die zu überwiegendem Teil einen Buchenbestand haben, kam das Ausschlagen auch stets zugute.

Ab 10 Uhr fällt der Hammer

Rund 230 Raummeter in Poldern von drei bis sechs Raummetern stehen zur Versteigerung am 14. Januar an. Das Holz kann ab 9 Uhr besichtigt werden. Ab 10 Uhr fällt der Hammer. Der Ausgebotspreis je Raummeter liegt bei 38 Euro. Geboten werden kann auf die Polder in Schritten zu fünf Euro. Das erworbene Holz ist danach sofort und in Bar zu zahlen.

Da es die zehnte Versteigerung ist, also quasi ein kleines Jubiläum, erwartet die Besucher ein heißer Glühwein und auch weitere kleine Überraschungen. Wer vorab weitere Informationen haben möchte oder an weiterem Holz interessiert ist, kann sich in der Stadtverwaltung mit Oliver Graw unter der Nummer (0 50 37) 97 01 62 in Verbindung setzen. ade

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