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Das Landleben genießen

Winzlar Das Landleben genießen

Neue Ansichten werden sich den Besuchern des Rosenhofes in Winzlar bieten, die der Einladung zu den „Offenen Gärten“ rund um die Rehburger Berge folgen.

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Kontraste hinter Stallfenstern

Als Werbegeschenk vom Fleischlieferanten gedacht, ist die goldene Wurst von Sabine Martin ein lustiger Hingucker.

Quelle: ade

Winzlar. Wenn die Gärten der Familien Grunwald, Merkel und Sandmann dort am Sonnabend, 13. September, von 14 bis 21 Uhr geöffnet sind, wird deren neue Nachbarin Sabine Martin sich mit ihren Keramiken beteiligen.

 Nach und nach kommen Sabine Martin und ihr Mann seit Beginn dieses Jahres in Winzlar an. Ihr ganzes Leben haben sie bisher in Berlin verbracht, jetzt wollten sie etwas Grundlegendes ändern – und griffen zu, als das mit ihnen befreundete Ehepaar Grunwald ihnen anbot, in das leer stehende Haus auf dem Rosenhof zu ziehen.

 So sind sie auch mit einem kleinen Stück an dem Garten beteiligt, der mehr oder weniger ein Gemeinschaftsprodukt der Familien auf dem Rosenhof ist – mit Schwimmteich, Fischteich, Sitzplätzen, Hühnerhof und Nutzgärten.

 Martin will viele ihrer Keramikarbeiten in ihrem Teil des Gartens platzieren. Da sie Familie Grunwald schon lange und gut kennt, sind auch in jenem anderen Teil des Gartens etliche Arbeiten zu sehen.

 Wie etwa die goldene Wurst, die auf ein Tor montiert ist. Sie war eigentlich ein Werbegeschenk mit Augenzwinkern für Kunden von Achim Grunwald, der als Betreiber eines Biohofes mit Fleisch zu tun hatte. Dieses Exemplar auf dem Tor hat schon so manchen Besucher zum Lachen gebracht. Eine andere Figur ist der „Denker“, der auf einer Fensterbank sitzt und der durch die spiegelnden Fensterscheiben in den Wolken zu schweben scheint.

 Bis zum Tag des „Offenen Gartens“ werden wohl noch mehr neue Objekte entstehen. Und dafür muss Sabine Martin noch nicht einmal weit gehen. Denn ganz in der Nähe in Winzlar hat sie sich eine kleine Werkstatt eingerichtet – auf einem Biohof statt wie zuvor in einem Gewerbegebiet Berlins. Wenn schon Landleben, dann auch richtig. ade

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