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„Naturschutz durchaus Wirtschaftsfaktor“

Winzlar / Ministerbesuch „Naturschutz durchaus Wirtschaftsfaktor“

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis90/DieGrünen) ist es bei seinem ersten Besuch in der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer nicht anders als seinen Amtsvorgängern gegangen: Er war beeindruckt von der Naturschutzarbeit, die seit rund 20 Jahren am Steinhuder Meer geleistet wird.

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Buch und Apfel für den Minister: Frank Pfeiffer, Trägervereins-Vorsitzender und Thomas Beuster, Geschäftsführer der Station überreichen Wenzel zwei Erzeugnisse aus der Region.

Quelle: jpw

von Jan Peter Wiborg. „Essenziell“ nannte Wenzel das Tun der Station, nachdem ihm Geschäftsführer Thomas Beuster zusammen mit den Mitarbeitern das Naturschutz-Gebiet „Meerbruch“ gezeigt und durch die Station geführt hatte. Die praktischen Erfahrungen seien „wertvoll“ und mit Blick auf den Artenschutz „in die Zukunft gerichtet“.

 Einige Tierarten seien zurückgekehrt, sagte der Minister. Besonders beeindruckt habe ihn im Meerbruch, „von dem aus die Horste von See- und Fischadler gleichzeitig zu sehen“ waren. Den Minister begleiteten zwei „Geburtshelfer“ der Station: der Ehrenvorsitzende des Trägervereins, Karl-Heinz Garberding, und der ehemalige niedersächsische Finanzminister Heinrich Aller.

 Wenzel zeigte sich erfreut über die Rückmeldung aus dem Tourismus, dass rund 30 Prozent der Besucher außerhalb der Hauptsaison inzwischen wegen des Naturschutzgebietes „Meerbruch“ an das Steinhuder Meer kämen. Mit diesem „substanziellen Beitrag“ sei der Naturschutz „durchaus zum Wirtschaftsfaktor“ geworden.

 Auf den aktuellen Konflikt um eine mögliche Erweiterung des Naturschutzgebietes im östlichen Steinhuder Meer angesprochen, hob Wenzel die Notwendigkeit hervor, „verträgliche Wege des Miteinanders“ zu finden.

 Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer ist inzwischen nicht nur rund um den Binnensee, sondern an anderen Orten in Niedersachsen in Sachen Moorschutz aktiv.

 Deshalb nutzte der Minister die Gelegenheit, auf die besonderen Anstrengungen hinzuweisen, die die rot-grüne Landesregierung in Sachen Moorschutz unternehmen wird. Etwa zehn Prozent des niedersächsischen CO2-Ausstoßes stammten aus falsch genutzten Moorböden, sagte Wenzel.

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