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Barsinghausen Alexander Wollny ist neuer Chef im Baubereich
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12:24 02.11.2018
Glückwunsch nach der Abstimmung: Bürgermeister Marc Lahmann (rechts) und der stellvertretende Ratsvorsitzende Fred Wellhausen (links) begrüßen den neuen Verwaltungsvorstand Bau, Alexander Wollny. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Das Führungstrio an der Spitze der Barsinghäuser Stadtverwaltung ist wieder komplett: Der Rat der Stadt hat am Donnerstagabend den 49-jährigen Bauingenieur Alexander Wollny einstimmig zum neuen Verwaltungsvorstand für den Bereich Bau und damit zur Nummer drei in der Rathaushierarchie bestimmt. Als Leitender Baudirektor wird Wollny in Barsinghausen die Verantwortung für die Fachdienste Planen und Bauen, Tiefbau und Verkehr, die Bauverwaltung, den Gebäudewirtschaftsbetrieb und den Baubetriebshof mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern übernehmen.

Wollny, der mit seiner Familie in Wunstorf wohnt, kann bereits einschlägige Führungserfahrung in einem nahezu identischen Zuständigkeitsbereich vorweisen: Seit zwölf Jahren arbeitet der Bauingenieur als Fachbereichsleiter Bauwesen für den Landkreis Gifhorn. Dort ist er zurzeit noch für die Bereiche Straßenwesen, Zentrale Gebäudewirtschaft, Bauordnung sowie Orts- und Regionalplanung mit insgesamt rund 120 Bediensteten verantwortlich. Zuvor hatte Wollny sechs Jahre bei der Stadt Bad Oeynhausen und zwei Jahre beim Land Schleswig-Holstein gearbeitet.

Der neue Verwaltungsvorstand hatte sich im Bewerbungsverfahren gegenüber acht Konkurrenten eindeutig durchgesetzt, wie Bürgermeister Marc Lahmann während der Ratssitzung berichtete. Die Bewerbungsgespräche in der vergangenen Woche hatte eine Auswahlkommission geführt, in der neben der Verwaltungsspitze mit dem Bauausschussvorsitzenden Gerald Schroth (CDU) und dessen Stellvertreterin Marlene Hunte-Grüne (SPD) auch zwei Ratspolitiker vertreten waren.

Alexander Wollny stellt sich dem Rat und den Besuchern der Sitzung vor. Quelle: Andreas Kannegießer

Wollny wird Nachfolger von Baudirektor Tobias Fischer, der Barsinghausen im Juni nach fünfeinhalb Jahren verlassen hatte und zum Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen gewechselt war. Die Stadt hatte die Stelle zweimal ausschreiben müssen, weil der im ersten Besetzungsverfahren ausgewählte Kandidat Ende August kurzfristig wieder abgesagt hatte. „Jetzt haben wir einen noch qualifizierteren Bewerber gefunden“, lobte Lahmann und verwies auf dessen große Erfahrung. Wollny selbst stellte sich vor der Abstimmung dem Rat und den Besuchern der Sitzung vor und gab einen Überblick über seinen Werdegang.

Unklar ist noch, wann der Beamte seinen Dienst in Barsinghausen antreten kann. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass eine Versetzung Wollnys von Gifhorn nach Barsinghausen zum 1. Februar 2019 vollzogen werden kann.

Von Andreas Kannegießer

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