Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Barsinghausen Ausstellung zeigt Pionierarbeit von Frauen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Ausstellung zeigt Pionierarbeit von Frauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:49 01.11.2018
Barsinghausens Gleichstellungsbeauftragte Susanne Brandts bereitet die Ausstellung über das Leben und Wirken von Frauen im Wandel der Zeit vor. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland zum ersten Mal das Recht, sich gleichberechtigt an Wahlen zu beteiligen. Aus diesem Anlass erarbeitet Barsinghausens Gleichstellungsbeauftragte Susanne Brandts eine Ausstellung über das Leben und Wirken von Frauen im Wandel der Zeit seit 1918. Zu sehen ist diese historische Rückschau mit Text- und Bilddokumenten vom 12. bis 30. November im Rathaus I an der Bergamtstraße.

Mit einer Verordnung zur Einführung des Frauenwahlrechts schuf der Deutsche Reichstag am 30. November 1918 die Grundlage für einen wesentlichen Beitrag zur Gleichberechtigung: Zwei Monate später durften Frauen in Deutschland am 19. Januar 1919 zum ersten Mal ihr Wahlrecht ausüben.

Dieses Jubiläum will die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Brandts nutzen, um in einer Ausstellung die Entwicklung der Frauenrechte während der vergangenen 100 Jahre aufzuzeigen. „Im Mittelpunkt stehen die Porträts von 13 Barsinghäuserinnen, die Pionierarbeit auf ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern für die Gesellschaft leisteten“, kündigt Brandts an.

Zu diesen 13 Frauen gehört unter anderem die ehemalige Konrektorin und Kommunalpolitikerin Hedwig Richter, die sich über viele Jahre auch als Regisseurin für die Kinderstücke an der Deister-Freilichtbühne engagierte. Außerdem berichtet die Ausstellung zum Beispiel über die erste Pastorin Hildegard Juhle, über DRK-Mitbegründerin Carla von Berckefeld, über Zahnärztin Ilse Leydag und Landärztin Gisela Nickel, über die Geschäftsfrauen Martha Hünerberg und Else Oberbeck sowie über die Heimatforscherinnen Gudrun Wildhagen und Alma Seidel.

„Ich finde es faszinierend, was diese Frauen für die Menschen hier in Barsinghausen geleistet haben. In der Ausstellung wird deutlich, welche herausragenden Rollen sie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen spielten“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte.

Bei ihren monatelangen Recherchen erhielt Brandts nach eigenen Angaben viel Unterstützung von Ehrenbürgerin Rosemarie Struß sowie von Stadtarchivar Gerald Bredemann, der etliche Materialien aus dem Archiv zur Verfügung stellte. „Dazu gehören Dokumente über Frauen in Rat und Verwaltung, über die Berufstätigkeit von Frauen in Barsinghausen sowie über die Entwicklung der Frauenrechte seit 1918“, betont Susanne Brandts.

Bürgermeister Marc Lahmann eröffnet die Ausstellung am Montag, 12. November, um 18.15 Uhr im Foyer des Rathauses I an der Bergamtstraße. Zu sehen ist die Präsentation bis zum 30. November während der üblichen Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr.

Weitere Termine sind nach Vereinbarung mit Susanne Brandts möglich – per Telefon unter (05105) 7742324 sowie per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@stadt-barsinghausen.de.

Von Frank Hermann

Mehr als 30 Kunsthandwerker präsentieren ihre Werke bei der Ausstellung „kreativ und schön“ in den Räumen der Petrusgemeinde.

01.11.2018

Das Rittergut Großgoltern verwandelt sich wieder in einen idyllischen Wintermarkt. Am Wochenende, 3. und 4. November, stellen 80 Kunsthandwerker jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem Gut aus.

01.11.2018

Der DRK-Ortsverein Goltern unterstützt die integrative Kindertagesstätte (Kita) am Ohweg mit einer 200 Euro-Spende. Vom Geld will die Kita neue Bilderbücher für die 58 Jungen und Mädchen anschaffen.

31.10.2018