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Barsinghausen Bahnhofstraße: Arbeiten dauern einen Monat länger
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Bahnhofstraße: Arbeiten dauern einen Monat länger
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16:22 29.06.2018
Bauarbeiter sind am Freitag mit Asphaltierungsarbeiten auf der Bahnhofstraße beschäftigt. Quelle: Andreas Kannegießer
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Barsinghausen

Die Umgestaltung des südlichen Teils der Bahnhofstraße dauert länger als ursprünglich geplant. Zwar sind am Freitag die Asphaltierungsarbeiten auf dem grundsanierten Straßenstück weitgehend abgeschlossen worden, dennoch bleibt noch viel zu tun: Auf der Ostseite der Fahrbahn ist der Gehweg noch nicht gepflastert, und vor den Bushaltestellen fehlt der Beton, der in diesen besonders belasteten Bereichen anstelle von Asphalt in die Fahrbahn eingebaut wird. Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann und der von der Stadt beauftragte Baubetreuer Thomas Heyse rechnen mit einer einmonatigen Verzögerung der Arbeiten. „Ende Juli dürfte die Straße wieder freigegeben werden“, sagt Heyse.

Das Walzen der fertigen Asphaltdecke ist entscheidend für die Haltbarkeit des Straßenbelages. Quelle: Andreas Kannegießer

Die Stadtverwaltung ist nicht völlig zufrieden mit den Leistungen des beauftragten Tiefbauunternehmens. „Stark begonnen, dann stark nachgelassen“ hat der in dieser Woche verabschiedete Baudirektor Tobias Fischer die Arbeit der Firma kommentiert. Dettmann betont allerdings, dass die Baufirma die Verzögerung nicht alleine zu verantworten habe. Wiederum hätten sich im Untergrund etliche Überraschungen ergeben. „Es sind viele Leitungen gefunden worden, die in keinem Verzeichnis vorhanden sind“, sagt der Fachdienstleiter. Nach den Worten von Heyse haben die Bauarbeiter im Untergrund zudem einen Öltank und eine alte, mit Sandsteinplatten abgedeckte Wasserzisterne entdeckt. In solchen Zisternen sei früher Löschwasser für etwaige Notfälle vorgehalten worden. Die Zisterne muss noch abgetragen werden, ehe die Fläche darüber gepflastert wird.

Der Asphalt ist am Donnerstag und Freitag in drei Schichten nacheinander im Fahrbahnbereich aufgetragen worden. Die erste ist die etwa zwölf Zentimeter dicke Asphalttragschicht mit sehr grober Körnung, wie Dettmann erläutert. Darüber liegt eine sechs Zentimeter dicke Binderschicht mit höchstens 16 Millimeter dicken Elementen im Splitt-Bitumen-Gemisch. Obendrauf kam die vier Zentimeter dicke Deckschicht mit höchstens elf Millimeter Korngröße. „Der Asphalt wird mit einer Temperatur von mindestens 150 Grad eingebaut“, erläutert Dettmann. Das Materialgemisch werde im Asphaltfertiger beim Auftragen zu 97 Prozent vorverdichtet. „Die letzten drei Prozent übernimmt dann die Walze.“ Der Walzvorgang sei aber entscheidend für die Haltbarkeit des Fahrbahnbelages.

Die Fahrbahn der Bahnhofstraße ist asphaltiert, allerdings müssen noch etliche Bereiche für die Fußgänger gepflastert werden. Quelle: Andreas Kannegießer

Die Betonfahrbahn vor den Bushaltestellen am Kaiserhof werde aus Gründen der längeren Haltbarkeit eingebaut, berichtet der Fachdienstleiter. Beton bilde keine Spurrinnen und halte eine Ewigkeit. „Das ist für uns die Sorglos-Variante.“ Nachteil der Betonbauweise sei die längere Trockenzeit: Erst nach vier Wochen sei die Endfestigkeit erreicht, frühestens nach zwei Wochen könne die Betonfläche für den Verkehr freigegeben werden. Laut Dettmann und Heyse hat die Baufirma angekündigt, wohl zu Beginn der übernächsten Woche den Beton einbauen zu wollen. Allein deshalb kommt eine Freigabe der Bahnhofstraße vor Ende Juli kaum in Frage. Die Idee, die Zufahrt von der Osterstraße aus nach links in die Deisterstraße bereits vorher freizugeben, hat die Tiefbauverwaltung wieder verworfen. Beim Pflastern des Gehwegs werde die Fahrbahn für den Materialtransport benötigt, erläutert Thomas Heyse. Andere Varianten seien zu gefährlich. Auch der Busverkehr könne nicht alle paar Tage über eine andere Route geleitet werden.

Die Stadt hat mit Gesamtkosten von 679.000 Euro für den Straßenumbau kalkuliert. Dettmann geht davon aus, dass die Auftragssumme am Ende nicht wesentlich überschritten wird. Bisher habe das Unternehmen lediglich zwei kleinere Nachträge angemeldet, sagt der Fachdienstleiter.

Die Bahnhofstraße bleibt voraussichtlich bis Ende Juli gesperrt. Quelle: Andreas Kannegießer

Von Andreas Kannegießer

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