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Barsinghausen Betonierung der Bahnhofstraße hat begonnen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Betonierung der Bahnhofstraße hat begonnen
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16:37 10.08.2018
Mitarbeiter der Baufirma haben auf der Bahnhofstraße auf Höhe der Bushaltestellen mit der Betonierung der Fahrbahn begonnen. Quelle: Mirko Haendel
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Barsinghausen

Die Fahrbahn der Bahnhofstraße soll pünktlich zum Barsinghäuser Stadtfest fertig sein. Das teilte Jens Saatmann, Geschäftsführer des mit den Arbeiten beauftragten Straßenbauunternehmens aus Burgdorf, mit. Der südliche Teil der Straße soll während des dreitägigen Fests vom 24. bis 26. August jedoch gesperrt bleiben. Lediglich die Gehwege seien zu nutzen.

Mitarbeiter der Baufirma haben auf der Bahnhofstraße auf Höhe der Bushaltestellen mit der Betonierung der Fahrbahn begonnen. Quelle: Mirko Haendel

Indes haben am Freitag die Betonierungsarbeiten an der Fahrbahndecke vor den Bushaltestellen an der Kaiserhofkreuzung begonnen. Der Beton wird aus Gründen der längeren Haltbarkeit eingebaut. Nachteil: Die Trockenzeit dauert im Vergleich zum Ausbau mit Asphalt deutlich länger. Die Endfestigkeit sei je nach Witterung erst nach vier Wochen erreicht, erklärte Fachdienstleiter Michael Dettmann. Die Betonierungsarbeiten sollen am Sonnabend abgeschlossen werden, teilte Saatmann mit. „Bis zum Stadtfest werden wir allerdings mit der Sanierung der Bahnhofstraße nicht ganz fertig sein. Wir werden für die Restarbeiten dann wohl noch einmal drei bis vier Wochen brauchen.“

Anlieger äußerten vor einigen Tagen die Befürchtung, auf der Bahnhofstraße gelagertes Baummaterial könnte während des Stadtfests zur Gefahr für Besucher werden oder von Betrunkenen entwendet werden. Saatmann erklärte dazu, dass sämtliches Material während der drei Tage im nördlichen Bereich der Straße hinter Bauzäunen eingeschlossen werde.

Der Geschäftsführer ging zudem noch einmal auf die Vorwürfe ein, die gegenüber seinem Unternehmen vonseiten der Stadtverwaltung und einiger Geschäftsleute bezüglich der Verzögerungen geäußert wurden. „Wir waren ja schon an zahlreichen Innenstadtsanierungen beteiligt, aber ein solches Leitungsdurcheinander im Untergrund habe ich bisher noch nicht gesehen“ erklärte Saatmann. Da Kamerafahrten zur Erkundung des Zustands der Kanäle aufgrund der zu großen Beschädigungen kaum möglich waren, sei immer erst nach Freilegung der Leitungen deutlich geworden, was zu tun sei. „Somit konnten auch die Versorgungsunternehmen erst entscheiden, wie sie vorgehen, als alles freilag“, sagte Saatmann. Lieferverzögerungen und Personalengpässe aufgrund des aktuellen Baubooms und der Urlaubszeit hätten ebenfalls dafür gesorgt, dass die Arbeiten, nicht wie vorgesehen Ende Mai, beendet werden konnten.

Bezüglich der von einigen Geschäftsleuten geäußerten Kritik, aufgrund der Baustelle, seien die Zulieferer nicht unter großen Problemen an die Geschäfte herangekommen, sagte Saatmann: „Wir hatten im Vorfeld mit Druckerei und Weingeschäft besprochen, dass sie von der rückwärtigen Seite beliefert werden.“

„Es ist nie nur eine eine Seite oder ein Unternehmen schuld, wenn es nicht wie geplant läuft“, ist Saatmann überzeugt und kritisierte die Planungen der Stadt: „Ein erster Fehler war, dass der Bauzeitenplan zu straff war, und zudem hatten wir einen richtigen Winter, während dem für uns über mehrere Wochen nicht viel ging. Allgemein ist es nicht klug, eine Innenstadtbaustelle im Winter zu beginnen“, betonte Saatmann. Auf diesen Einwand sei allerdings niemand eingegangen.

Von Mirko Haendel

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