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Barsinghausen Stiftung peilt höhere Erträge für Beihilfen an
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Stiftung peilt höhere Erträge für Beihilfen an
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16:28 06.11.2018
Sie bereiten mit ihren Vorstandskollegen eine Änderung der Anlagerichtlinien für die Barsinghäuser Bürgerstiftung vor: Schriftführer Heiko Bierwag (von links), Schatzmeister Reinhard Meyer, Vorsitzende Helena Tölcke und der neue Beisitzer Bastian Seegers. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Auf unverändert hohem Niveau bewegen sich die Beihilfezahlungen der Barsinghäuser Bürgerstiftung für Menschen in finanzieller Notlage: Im Jahr 2017 zahlte die Stiftung insgesamt 17345,78 Euro für 106 Antragsfälle. Allerdings muss die soziale Einrichtung nach neuen Anlagestrategien für das Stiftungskapital suchen, damit die Erträge trotz niedriger Zinsen für weitere Finanzhilfen ausreichen.

Lediglich aus Zins- und Spendeneinnahmen darf die Bürgerstiftung ihre Beihilfezahlungen für soziale Notfälle finanzieren – das Grundkapital von 1,2 Millionen Euro bleibt unangetastet. Jedes Jahr muss die Stiftung nach Angaben von Schatzmeister Reinhard Meyer bis zu 22000 Euro aus Erlösen aufbringen, um die Beihilfen sowie die zusätzliche Unterstützung für die AWO-Tafel finanzieren zu können.

Angesichts der Niedrigzinsphase und eines rückläufigen Spendenaufkommens müsse die Bürgerstiftung ihre Anlagerichtlinien aus dem Gründungsjahr 1989 erneuern – „damit wir unser Stiftungskapital mit höheren Renditen besser anlegen können. Unsere alten Richtlinien bremsen uns in dieser Hinsicht aus“, erklärt Meyer. Denkbar sei zum Beispiel die Anlage in sichere Investmentfonds.

Finanzielle Risiken werde die Barsinghäuser Bürgerstiftung auf keinen Fall eingehen, „denn wir haben einen treuhänderischen Auftrag und besprechen alle Anlagestrategien im Vorstand“, betont der Schatzmeister. Zudem sei die angestrebte Satzungsänderung mit der Stiftungsaufsicht abgeklärt.

Andere Stiftungen haben ihre Anlagerichtlinien laut Meyer bereits angepasst, „wir hinken da noch etwas hinterher“. Auf einer außerordentlichen Stifterversammlung am Montag, 26. November, ab 18 Uhr in den Volksbank-Räumen an der Kirchstraße steht die Satzungsänderung zur Diskussion und zur Abstimmung.

Während die Beihilfezahlungen und -fälle in den Vorjahren stetig anstiegen, rechnet die Stiftungsvorsitzende Helena Tolcke für 2018 mit einer Stagnation. Von Januar bis Anfang November seien bislang rund 9000 Euro für 51 Fälle ausgezahlt worden. In erster Linie nehmen Familien mit Kindern die Hilfe der Stiftung in Anspruch – insbesondere für Wohnungs-, Strom-, Heiz- und Gesundheitskosten.

Allerdings rechnet Tölcke noch mit weiteren Beihilfefällen im November und Dezember. „Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Anträge in dieser Jahreszeit mit Blick auf Weihnachten noch einmal kräftig an“, erläutert die Vorsitzende, die mit Heiko Bierwag und Bastian Seegers zwei neue Mitglieder im Vorstand begrüßt. Bierwag übernimmt das Schriftführeramt von Horst Huber, der sich nach 28 Jahren aus dem Vorstand zurückgezogen hat. Bastian Seegers rückt als vierter Beisitzer in das Leitungsgremium auf.

Für die Zukunft muss sich die Barsinghäuser Bürgerstiftung neue Kontaktdaten zulegen, denn die Firma WTE als bisheriger Sitz der Stiftung wird zum Jahresende 2018 aufgelöst. „Ab 1. Januar 2019 sind wir postalisch in der Marktstraße 33 zu erreichen. Auch die Telefonnummer ändert sich, die neue Nummer steht jedoch noch nicht fest“, kündigt Helena Seegers an.

Unverändert bleiben die E-Mailadresse info@barsinghaeuser-buergerstiftung.de sowie die Internetseite auf www.barsinghaeuser-buergerstiftung.de.

Von Frank Hermann

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