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Barsinghausen Friedensstein rollt durch das Calenberger Land
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00:17 13.08.2018
Sie freuen sich über den „Stoning Roll“, der zurzeit in Barsinghausen angekommen ist: Uta Junginger, Kristin Köhler und Jürgen Holly. Quelle: Freitag
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Barsinghausen

Er rollt und rollt und rollt – Der „rollende Stein“ oder „Stoning Roll“ soll den Frieden symbolisieren. Von Kürten im Bergischen Land ist der Friedensstein unterwegs. Ostermontag 2018 wurde der Stein ins Rollen gebracht. Seitdem hat er hunderte Kilometer zurückgelegt. Nun hat der Mühlstein auf seinem Weg nach Berlin auch das Calenberger Land erreicht. Seit ein paar Tagen ist er in Barsinghausen in der Klosterkirche. Dort ist er auch das Thema einer Andacht, die die Konfirmanden gemeinsam mit Pastorin Uta Junginger gestalten.

„Auf dem Stein steht ja in 44 Sprachen ‚Friede‘ übersetzt. Außerdem sind die Symbole der Weltreligionen zu sehen. Die Konfirmanden haben erstaunlich viele der Symbole und auch der Sprachen erkannt“, sagt Junginger. Dabei seien die Jugendlichen auch über das Thema Frieden ins Gespräch gekommen. „Vom Frieden zwischen den Religionen und den Völkern sind sie schnell auch auf den Frieden in der Familie oder auch zwischen Freunden zu sprechen gekommen“.

Pastorin Uta Junginger und die Konfirmanden betrachteten den Stein in einer Andacht in der Klosterkirche. Quelle: Junginger

Der Stein wird am kommenden Sonntag, 12. August, ab 8 Uhr zu seinem weiteren Etappenziel nach Ronnenberg gerollt. Manuela Böttcher und Ariane Klingner, die vor einer Woche aus Bad Nenndorf den „Stoning Roll“ an den Deister brachten, bewegen den 130 Kilogramm schweren Stein weiter nach Ronnenberg. Der Stein misst 55 Zentimeter im Durchmesser und 21 Zentimeter in der Breite und ist mit zwei Griffen versehen, die das Rollen ermöglichen.

Wer den Friedensstein begleiten will, kann die gesamte Etappe oder auch einen Teil des Weges mitgehen. Künstler Michael Flossbach aus Kürten hatte die Idee zum Friedensprojekt. Ursprünglich sollte der Stein spontan weitergerollt werden – mittlerweile gibt es eine feste Route, die am 3. Oktober in Berlin endet. Informationen zum Projekt mit einem Rückblick und Infos zur weiteren Route sind unter stoning-roll.com zu finden. Der „Stoning Roll“ hat sogar eigene Seiten bei Facebook, Instagram und Youtube. Wer den Weg des Steins verfolgen will, kann dies auch Online tun – denn der Stein ist mit einem GPS-Tracker ausgestattet, die Route ist auf der Webseite jederzeit abrufbar.

Von Lisa Malecha

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