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Barsinghausen Grubenlampen machten den Bergbau möglich
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Grubenlampen machten den Bergbau möglich
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00:18 30.06.2018
Britta Sander und Nicolai Riese zeigen zwei Grubenlampen aus dem Steinkohlebergbau, wie sie früher auch in Barsinghausen zum Einsatz kamen. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Von den sogenannten Froschlampen im Mittelalter über Gas- und Öllampen bis zu den elektrischen Grubenlampen mit Leuchstoffröhren sowie mit Halogen- und LED-Licht: Nicolai Riese, zweiter Vorsitzender des Fördervereins Besucherbergwerk Klosterstollen, hat beim Sommerstammtisch des Vereins einen Rückblick auf die Entwicklung der Grubenlampen im Steinkohlebergbau gegeben.

Mit solchen Lampen fuhren die Bergleute früher in den Stollen ein. Quelle: Frank Hermann

Grubenlampen haben lange Zeit den Steinkohlebergbau überhaupt erst möglich gemacht. Das gilt natürlich auch für den Bergbau hier in Barsinghausen“, erläuterte Riese, der aus seiner privaten Sammlung mehrere Exemplare typischer Gruben- oder Wetterlampen in der Waschkaue präsentierte.

Als erste Lichtquelle im frühzeitlichen Bergbau kam der brennende Kienspan aus Tannen-, Fichten- oder Lärchenholz zum Einsatz. Im Mittelalter verwendeten die Bergleute sogenannte Froschlampen, befeuert mit Talg oder Rüböl. Zu weiteren Entwicklung des Geleuchts mit offener Flamme gehörten im 19. Jahrhundert die Gas-, Kerosin- und Karbidlampen.

Solche westfälischen Froschlampen mit Talg und Rüböl als Brennstoff dienten im Mittelalter als Lichtquelle unter Tage. Quelle: Frank Hermann

Offene Flammen bargen laut Nikolai Riese unter Tage aber immer auch die Gefahr einer Schlagwetterexplosion -- die lebensgefährliche Explosion brennbarer Grubengase. Entscheidende Verbesserungen brachten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert die ersten elektrischen Grubenlampen. Zunächst als schwere Handscheinwerfer und später als kompakte Hand- und als Kopflampen.

„Seit etwa 1950 gibt es die Halogenlampen im Bergbau, und um 1990 wurden die ersten Lampen mit LED-Technik eingeführt“, sagte Nikolai Riese zum Abschluss seines historischen Vortrages beim Sommerstammtisch in der Waschkaue.

Von Frank Hermann

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