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Barsinghausen Integrationsbeirat soll mit weniger Mitgliedern weiterarbeiten
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Integrationsbeirat soll mit weniger Mitgliedern weiterarbeiten
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00:40 10.06.2018
Andrea Dräger (von links), Erster Stadtrat Thomas Wolf und Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst hatten in den vergangenen Monaten mehrfach für die Mitarbeit in einem neuen Integrationsbeirat geworben. Quelle: Archiv
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Barsinghausen

Der wegen mangelnden Interesses lange Zeit vom Aus bedrohte städtische Integrationsbeirat hat offenbar doch noch eine Zukunft: Fünf Kandidaten, darunter vier mit Migrationshintergrund, hätten ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt, berichtete Sozial-Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst am Mittwochabend in der Sitzung des Sozialausschusses. Das Gremium schwenkte daraufhin um. Eigentlich hatten die Ausschussmitglieder laut Beschlussempfehlung der Verwaltung über die Aufhebung der Satzung für den Integrationsbeirat und damit dessen formelle Abschaffung abstimmen sollen. Statt dessen entschied der Ausschuss, den Integrationsbeirat zu erhalten, dessen Mitgliederzahl aber von mindestens acht auf fünf zu reduzieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Rat, der am 21. Juni das nächste Mal tagt.

Der Integrationsbeirat als politisches Gremium war schon lange nicht mehr arbeitsfähig, weil die Mitglieder nach und nach ausgeschieden waren, ohne dass es Nachfolger gab. Mehrmals hatten Politik und Verwaltung versucht, mit Werbung und gezielter Ansprache genügend neue geeignete Bewerber zu finden – ohne Erfolg. „Wir haben uns wirklich ein Bein ausgerissen“, sagte Erster Stadtrat Thomas Wolf während der Ausschusssitzung. Statt acht gibt es nun immerhin fünf Bewerber, auf deren Engagement die Ratsfraktionen nicht verzichten wollen. Nach Heyerhorsts Worten hat die Verwaltung Gespräche mit den vier Migranten unter den Kandidaten geführt. „Alle sind gut integriert und geeignet für die Mitarbeit im Integrationsbeirat“, sagte die Fachdienstleiterin.

Auf Vorschlag von Bettina Klein (Wählergemeinschaft Aktiv für Barsinghausen) soll nun die Satzung für den Beirat so angepasst werden, dass das Gremium auch in verminderter Stärke die Arbeit wieder aufnehmen kann. „Ein guter Vorschlag“, befand CDU-Ratsherr Max Matthiesen. Einziger Wermutstropfen aus Sicht von Sybille Bruchmann-Busse (SPD): Unter den Beiratskandidaten ist keine einzige Frau. „Wir sollten das Gremium dennoch erhalten“, sagte sie.

Von Andreas Kannegießer

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