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Barsinghausen Kennzahlen ermöglichen Vergleich mit anderen Kommunen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Kennzahlen ermöglichen Vergleich mit anderen Kommunen
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17:51 07.11.2018
Eine Strategie für die Stadt Barsinghausen: Professor Stefan Eisner (von links), Bürgermeister Marc Lahmann und Marcel van Marwick stellen den Stand des Projekts den Fraktionsvorsitzenden Peter Messing (SPD), Bettina Klein (AFB), Gerald Schroth (CDU), Fred Wellhausen (FDP), Christian Röver (Grüne) und Michael Siedler-Borker (AfD) vor. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Stadt Barsinghausen kommt bei der Erarbeitung einer Gesamtstrategie für die Kommune voran. Im Mittelpunkt der Arbeit wird in der nächsten Phase die Formulierung von Kennzahlen stehen. Mit diesen Kennzahlen sollen die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik in die Lage versetzt werden, die Stadt Barsinghausen direkt mit anderen Kommunen zu vergleichen, aber auch die Entwicklung der Stadt in einem Zeitraum mehrerer Jahre zu beurteilen.

Unterstützt wird die Verwaltung dabei von der Beratungsgesellschaft NSI Consult. Deren Expertenteam hatte im vergangenen Jahr bereits die Bürgerbeteiligung organisiert, bei der die Barsinghäuser an einem Leitbild für die Kommune mitarbeiten und die Stadt Barsinghausen beurteilen durften. Dem Leitbild zufolge sollen Politik und Verwaltung in Barsinghausen die folgenden Ziele verwirklichen: die „Schaffung einer hohen Lebensqualität in einem guten Wohnumfeld sowie Erhalt von Natur und Schutz des Klimas auf Basis stabiler Kommunalfinanzen“.

Bei der Onlinebefragung hatten rund 2100 Bürger ihr Urteil über die Stadt abgegeben. Besonders positiv ist demnach die geografische Lage, aber auch das Potential, das die Stadt ihren Bürgern bietet, um das Leben angenehmer zu gestalten. Besonders häufig kritisiert wurde, dass es an Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten insbesondere für junge Familien fehle und dass die Infrastruktur verbesserungswürdig sei. Die Gesamtnote von im Durchschnitt 3,64 liegt nach Einschätzung der Berater eher im unteren Mittelfeld.

Nun geht es darum, aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Ziele zu formulieren, deren Umsetzung im nächsten Doppelhaushaltsplan für die Jahre 2020 und 2021 finanziert werden könnte. Bevor Rat und Verwaltung Kennzahlen zum Vergleich einsetzen können, sind allerdings umfangreiche Vorarbeiten erforderlich. Es gebe bereits ein System mit rund 7000 unterschiedlichen Kennzahlen für Kommunen, erläutert der Leiter des Stabes in der Verwaltung, Stefan Müller. Es gelte aber sorgfältig zu vergleichen: „Welche Kennzahlen sind es, die unsere Situation treffen und für die wir die notwendigen Daten haben?“, erläuterte er.

Die NSI-Mitarbeiter Professor Stefan Eisner und Marcel van Marwick haben die Ratsfraktionen jetzt über den Stand des Projekts und den weiteren Ablauf der Arbeit informiert. Das Berichtswesen mit Kennzahlen ermögliche am Ende dem Rat eine Beschlusskontrolle und ein Beschlusscontrolling, erläuterten Eisner und van Marwick. Für die Verwaltung gehe es dagegen um „die Legitimation ihres Handelns“.

Von Andreas Kannegießer

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