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Barsinghausen Mittsommer: Besucherzahl in der City bleibt überschaubar
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00:18 25.06.2018
Jugendliche Turnerinnen des TSV Kirchdorf unterhalten die Passanten am Thie mit ihren Darbietungen. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Dank längerer Öffnungszeiten und eines bunten Rahmenprogramms in der Barsinghäuser Innenstadt entspannt shoppen und Mittsommer feiern – diese Idee der Geschäftsleute ist nur teilweise aufgegangen. Der Premiere der Veranstaltung „Midsommar in Basche“, zu der der Stadtmarketingverein Unser Barsinghausen für Donnerstagabend eingeladen hatte, mangelte es an Besuchern. Die Geschäftsleute zeigten sich dennoch nicht unzufrieden. Und dem Publikum, das bei den Darbietungen der verschiedenen Turn- und Tanzgruppen in der City anzutreffen war, war die Freude über das Gesehene durchaus anzusehen.

„Der Anfang ist gemacht, und es war ein guter Anfang“, sagte Dagmar Blocksdorff vom Juweliergeschäft Speckmann. Die Kundenfrequenz hätte zwar stärker sein können, so Blocksdorff, doch hätten Kunden wie Mitarbeiter viel Spaß in angenehmer Atmosphäre gehabt. Andreas Goltermann aus dem gleichnamigen Reisebüro bestätigte, dass es nur wenig Laufkundschaft gegeben habe. „Meine Kunden haben allerdings davon profitiert, sich ohne Zeitdruck in Ruhe beraten lassen zu können“, sagte der Reisespezialist.

Jochen Brauns von der Sonnen-Apotheke lobte, dass von Barsinghausens Geschäftsleuten so viel unternommen werde, um die Innenstadt zu beleben. Er sei optimistisch, dass es eine Neuauflage geben werde. „Ich bin sicher: Die Veranstaltung wird wachsen“, sagte er.

Am Europaplatz ließen sich die Akrobaten des Kinder- und Jugendzirkus Barsinghausen (KiJuCiBa) indes von einigen wenigen Regentropfen nicht schocken und präsentierten mit Einrad, Fackeln und auf der Matte Ausschnitte ihres Programms. Dort wie auch am Thie, wo eine Gruppe der Tanzschule Wöbbekind und Turnerinnen des TSV Kirchdorf Sportliches zur Musik darboten, ließen sich die Zuschauer von der guten Laune anstecken. „Da war Betrieb“, hat auch Blocksdorff beobachtet. Eine Handvoll Kinder vergnügte sich in der Hüpfburg des Kinder- und Jugendbüros der Stadt, bastelte Buttons mit selbst gefertigten Motiven und ließ sich von Frank Plorin von der Kunstschule Noa Noa dabei helfen, kleine Katamarane aus Holz zu fertigen. Zudem waren Melissa Beute und Celine Homeyer vor Ort. Als Leiterinnen der Feriensportwochen warben sie für ihre sportlichen Ferienaktionen, die in den letzten beiden Ferienwochen stattfinden.

„Wir konnten beim ersten Mal keine Top-Resonanz erwarten. Wenn wir jetzt eine Regelmäßigkeit in die Veranstaltung bekommen, dann kann da etwas wachsen“, sagte Blocksdorff als Fazit. Die Arbeitsgruppe City-Management im Stadtmarketingverein will sich am nächsten Mittwoch zusammensetzen und ein Resümee ziehen. Zuvor, um 18.30 Uhr, sollen zudem am Europaplatz die Preise an die Gewinner des Ferienkoffer-Gewinnspiels übergeben werden.

Von Mirko Haendel

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