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Barsinghausen Getötete 16-Jährige: Polizei sucht Umgebung der Unterkunft ab
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Getötete 16-Jährige: Polizei sucht Umgebung der Unterkunft ab
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00:17 24.06.2018
Beamte der Bereitschaftspolizei suchen am Lärmschutzwall entlang der Calenberger Straße nach Spuren zu dem Verbrechen an der 16-jährigen Anna-Lena. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Im Fall der getöteten 16-jährigen Anna Lena hat die Polizei am Donnerstag mit einem Großaufgebot rund um das städtische Wohnheim an der Hannoverschen Straße nach Spuren gesucht. Beamte durchkämmten in den Mittagsstunden mit Hilfe von Metallstäben jeden Meter auf dem Lärmschutzwall entlang der Calenberger Straße und suchten außerdem in einem angrenzenden Getreidefeld.

Bereits am Mittwoch hatte die Polizei mit einem speziell ausgebildeten Spürhund, einem sogenannten Mantrailer, die Umgebung der Unterkunft abgesucht. Mantrailer sind in der Lage, menschliche Gerüche zu unterscheiden und auch nach Tagen noch anzuzeigen, wenn sich eine bestimmte Person an einem untersuchten Ort aufgehalten hat. Nach den Worten von Polizeisprecher Philipp Hasse hätten sich bei dem Hundeeinsatz am Mittwoch Hinweise ergeben, die nun zu der großen Suchaktion geführt hätten.

Laut Hannovers Oberstaatsanwalt Thomas Klinge suchte die Polizei unter anderem nach der verschwundenen Handtasche der 16-Jährigen oder zumindest Gegenständen daraus. „Es wurden zwei Dinge gefunden“, so der Staatsanwalt. Allerdings müsse nun geklärt werden, „ob diese überhaupt mit dem Fall in Verbindung gebracht werden können“. Wie groß die Erfolgsaussichten sind, kann Klinge nicht beurteilen. „Wir gehen jedem kleinen Hinweis und Detail nach.“ Auch die mögliche Tatwaffe, mit der Anna-Lena erschlagen wurde, ist bislang nicht gefunden worden.

Die Polizei hatte am Montag einen 24-jährigen Verdächtigen festgenommen. Er befindet sich in Untersuchungshaft und streitet die Tat ab.

Von Andreas Kannegießer und Peer Hellerling

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