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Barsinghausen Übergang von Familie in die Kita erleichtern 
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Übergang von Familie in die Kita erleichtern 
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00:23 25.04.2018
Moderierten im Rahmen der Präventionsketten in Barsinghausen die erste Sitzung der Arbeitsgruppe zum Übergang von der Familie in die Kita: Christina Kruse (links, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V) und René Beck, Stadt Barsinghausen. Quelle: Stadt Barsinghausen
Barsinghausen

Um zu vermeiden, dass es zu Unterbrechungen kommt, wenn Kinder in eine neue Lebensphase eintreten - zum Beispiel von einer Krippe in den Kindergarten wechseln und später in die Grundschule kommen – beteiligt sich die Stadt am Projekt Präventionsketten. 

Bereits im Frühjahr 2017 hatte der Rat diese Entscheidung getroffen, im April wurde dafür  eine Koordinierungsstelle im Fachdienst Kinderbetreuung eingerichtet. Diese Koordinierung übernimmt René Beck, der ebenfalls das Netzwerk Frühe Hilfen in Barsinghausen koordiniert. Ziel der Präventionsketten, die Teil des Projektes Frühe Hilfen – Frühe Chancen der Region Hannover sind, ist es, durch eine abgestimmte Strategie das gesunde Aufwachsen aller Kinder zu ermöglichen. Zudem sollen verlässliche Absprachen entwickelt werden, damit Kinder mit Förderbedarf gesund aufwachsen können und bestmögliche Chancen auf Bildung und auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.

Dazu tagte jetzt zum ersten Mal die Arbeitsgruppe „Übergang von der Familie in die Kinderbetreuung“ im Rathaus unter Moderation von René Beck vom Fachdienst Kinderbetreuung und Christina Kruse von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen. „Nach der Analyse bestehender Angebote und Netzwerke für Familien hat sich die Stadt das Ziel gesetzt, die Übergänge und Zugänge der Familien zum Betreuungs- und Unterstützungssystem in den Fokus zu nehmen“, sagt Beck. 

 Mit dabei beim ersten Arbeitstreffen waren Akteure der freien Träger, von Vereinen, Verbänden, dem KiTa-Stadtelternrat sowie kommunalen Mitarbeitern.Sie widmeten sich vor allem der Frage, welche Hindernisse aktuell für Familien bestehen, um die für sie passende Unterstützung und Betreuung zu erhalten. In der Diskussion wurde laut Beck deutlich, dass es einige Barrieren für Familien gibt.  Einige werden zeitnah durch pragmatische Lösungen umzusetzen sein, andere benötigen mittel- bis langfristige Veränderungen. „Die Ergebnisse der ersten Sitzung bieten eine gute Grundlage für weitere Arbeitstreffen, von denen in diesem Jahr noch drei bis fünf geplant sind“, sagt Beck. Es sei wichtig, Hindernisse für Familien zu minimieren und jetzt ein gutes Konzept der Übergangsgestaltung zu entwickeln. Bei dem mindestens noch zwei Jahre andauernden Prozess wird die Stadt durch die Landesvereinigung für Gesndheit und die Akademie für Sozialmedizin fachlich begleitet. 

Von Lisa Malecha

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