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Barsinghausen Ratsmehrheit steht weiter hinter der Kulturfabrik
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00:28 09.06.2018
Die Verantwortlichen der Kulturfabrik Krawatte hoffen auf einen Baustart für den ersten Bauabschnitt in den nächsten Wochen. Quelle: Archiv
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Barsinghausen

Die Mehrheit des Barsinghäuser Rates will das Projekt der geplanten Kulturfabrik Krawatte offenbar weiterhin unterstützen, obwohl die Initiatoren den Bauphasen- und Finanzierungsplan erneut kurzfristig geändert haben. Der städtische Ordnungs- und Ehrenamtsausschuss hat am Dienstagabend für eine Freigabe des städtischen Zuschusses in Höhe von 100.000 Euro gestimmt. Wegen der Eilbedürftigkeit der Entscheidung hatte zuvor bereits der städtische Verwaltungsausschuss per Umlaufverfahren seine Zustimmung erteilt. Der Rat der Stadt muss die Entscheidung in seiner Sitzung am 21. Juni noch formal bestätigen.

Für den Zuschuss an den Kulturverein Krawatte stimmten im Fachausschuss die Vertreter von CDU, SPD und Bündnisgrünen. Gegenstimmen gab es von der FDP, der AfD und der Wählergemeinschaft Aktiv für Barsinghausen (AFB). FDP-Ratsherr Fred Wellhausen erläuterte, warum er in der Vergangenheit für die Unterstützung des Projektes eingetreten sei, die Situation nun aber anders beurteile. „Das Projekt ist insgesamt nicht tragfähig, ich habe kein Vertrauen“, sagte Wellhausen. Die vorgelegte Erlösrechnung werde mit der Zeit nicht glaubwürdiger, und die nun notwendigen Verschiebungen machten die Rechnung nicht sicherer. Claudia Schüßler (SPD) verwies dagegen darauf, dass die städtische Zuwendung per Bürgschaft „so gut wie sonst kaum ein anderer Zuschuss“ abgesichert werde. Wie Schüßler, so sprach auch Karl-Heinz Neddermeier (CDU) von einer Chance, die das Vorhaben biete. Die Initiatoren müssten aber versuchen, aus möglichst vielen Förderprogrammen Zuschüsse zu erhalten, forderte Neddermeier.

Nach dem vom Kulturverein vorgelegten neuen Bauphasenplan soll in diesem Jahr das Dach der ehemaligen Krawattenfabrik saniert werden. Zudem stehen erste Abschnitte der Innensanierung und der Einbau einer neuen Heizung auf dem Plan für 2018. Der ursprünglich als erster Bauabschnitt geplante Ausbau des Foyers und der Glasfassade wird dagegen auf 2020 verschoben. Die Initiatoren begründen den geänderten Ablaufplan damit, dass einkalkulierte und zugesagte Fördergelder – etwa von der Aktion Mensch – in diesem Jahr nicht in voller Höhe, sondern nur anteilig ausgezahlt werden können.

Von Andreas Kannegießer

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