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Barsinghausen Stilles Gedenken statt ausgelassener Feier
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Stilles Gedenken statt ausgelassener Feier
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13:16 20.06.2018
Abdul Hamid Khalil (rechts) und Pastorin Kristin Köhler sprechen Gebete im Kreis der Teilnehmer. Quelle: Privat
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Barsinghausen

Das Zuckerfest von Deutschen und Migranten anlässlich des Endes der muslimischen Fastenzeit ist in Barsinghausen überschattet worden von dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Anna-Lena. Die rund 120 Teilnehmer des Festes am Jugendtreff vor der Goetheschule entschieden, dass eine ausgelassene Feier angesichts des Verbrechens nicht angebracht sei. Auch die für die musikalische Begleitung der Veranstaltung vorgesehene Band Sound of Hope aus Bantorf verzichtete auf ihren Auftritt. Statt dessen suchten die Teilnehmer das Gespräch und teilten ihr Entsetzen über die Gewalttat, wie Wilhelm Wortmann vom Internationalen Kulturverein berichtet. Pastorin Kristin Köhler von der Barsinghäuser Petrusgemeinde und Abdul Hamid Khalil von der DRK-Anlaufstelle „Gemeinsam für Barsinghausen“ sprachen Gebete für die Christen und Muslime. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten Gemeinsam für Barsinghausen zusammen mit dem Team Asyl und dem Jugendtreff der Stadt, dem Quartiersmanagement in der Nordstadt und dem Internationalen Kulturverein.

Von Andreas Kannegießer

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