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Barsinghausen Tobias Fischer verlässt die Stadtverwaltung
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00:45 10.06.2018
Baudirektor Tobias Fischer verlässt die Stadt Barsinghausen. Quelle: Archiv
Barsinghausen

Die Stadt Barsinghausen muss sich auf die Suche nach einem neuen Verwaltungsvorstand für den Baubereich machen. Baudirektor Tobias Fischer, formal die Nummer drei in der Rathaushierarchie, verlässt Barsinghausen nach fünfeinhalb Jahren und wechselt zurück zu seinem alten Arbeitgeber, dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

Er habe das Angebot erhalten, in der Außenstelle Ostwestfalen-Lippe die Leitung der Abteilung Straßenbau zu übernehmen, berichtet Fischer. Eine höhere Besoldung als in Barsinghausen ist mit der neuen Funktion nicht verbunden: Er werde im Rang eines Regierungsbaudirektors arbeiten, sagt Fischer. Der 45-Jährige, der mit seiner Familie in Bückeburg wohnt, wird künftig in Bielefeld seinen Dienstsitz haben. Seine neue Aufgabe übernimmt er am 1. September, den letzten Arbeitstag in Barsinghausen hat Fischer aber wegen vorhandener Urlaubsansprüche bereits am 22. Juni.

„Wenn’s am schönsten ist, soll man gehen“, sagt Fischer im Rückblick auf seine Tätigkeit in Barsinghausen. Seine neue Dienststelle verfüge über ein Straßenbauvolumen von rund 100 Millionen Euro jährlich. „Das ist schon eine reizvolle Aufgabe.“ In der Barsinghäuser Stadtverwaltung war Fischer im Februar 2013 als Nachfolger von Kirsten de Veer angetreten. Im Rathaus war er verantwortlich für die Fachdienste Planen und Bauen, Tiefbau und Verkehr, die Bauverwaltung, den Gebäudewirtschaftsbetrieb und den Baubetriebshof mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern. „Ich hatte in Barsinghausen fünfeinhalb sehr gute Jahre“, sagt Fischer. Er habe sehr gut mit dem Bürgermeister zusammengearbeitet, und auch die Beziehungen zum Rat seien stets okay gewesen.

Als besondere Herausforderung in Barsinghausen nennt Fischer den Aufbau neuer Strukturen in seinem Verantwortungsbereich. Zweimal musste er während der Vakanz der Position des Ersten Stadtrates Bürgermeister Marc Lahmann als Verwaltungschef vertreten. „Das war ein ganz neuer Erfahrungsschatz für mich“, erinnert sich Fischer. Im Planungsbereich sei das herausragende Projekt die Vorbereitung des Logistik-Gewerbegebiets Groß Munzel gewesen, sagt der Baudirektor. Der Umfang der notwendigen Planungen sei extrem umfangreich gewesen. „Für die Stadt Barsinghausen war das eine ganz neue Liga.“

Seine Fachdienste sieht er innerhalb der Verwaltung gut aufgestellt, auch wenn im Bereich Tiefbau und bei der Gebäudewirtschaft noch mehrere Stellen unbesetzt seien, wie Fischer sagt. Es handele sich um ein junges Team, „das nun seinen eigenen Weg finden soll“, wünscht sich der scheidende Baudirektor.

Von Andreas Kannegießer

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