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Barsinghausen Zusätzliche 3 Millionen für Schulsanierungen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Zusätzliche 3 Millionen für Schulsanierungen
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00:18 27.10.2018
Unter anderem soll der Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule umgestaltet werden. Quelle: Andreas Kannegießer (Archiv)
Barsinghausen

Ergonomische Stühle, Arbeiten an den Schulhöfen, eine neue Heizunganlage und die Sanierung der Aula – an den Barsinghäuser Schulen muss einiges getan werden. Für die Umsetzung der nötigen Maßnahmen hat der Schulausschuss dafür gestimmt, dass mehr als 3 Millionen Euro zusätzlich in den Nachtragshaushalt eingeplant werden.

Davon profitiert unter anderem die Astrid-Lindgren-Schule. Die Gebäudewirtschaft der Stadt hatte dort während der Sommerferien 2017 die große Sandkiste und ein mit Feldsteinen eingefasstes Hochbeet, das von vielen Schülern als Sitzgelegenheit genutzt wurde, entfernt – aufgrund baulicher Mängel und einem damit einhergehenden Sicherheitsrisiko. Für die Neugestaltung des Schulhofs sollen nun jeweils 70.000 Euro in den ersten Nachtragshaushalten 2018 und 2019 zur Verfügung stehen.

Auch in die Wilhelm-Busch-Grundschule wird investiert. Insgesamt 308.000 Euro sollen hier in die Neugestaltung des Schulhofs fließen. Der Schulhof ist seit mehr als 20 Jahren nicht renoviert worden, die Landesschulbehörde hatte dann erhebliche Mängel –unter anderem Stolper- und Rutschgefahr – festgestellt. Die Situation wurde zusätzlich verschlechtert, als ein Silberahorn vor rund drei Jahren gefällt werden musste. Seither gibt es keinen Schatten mehr auf dem Gelände, weshalb nun ein Sonnenschutz angeschafft werden soll. Zudem muss die Heizungsanlage der Schule erneuert werden. Dafür waren bisher 90.000 Euro im Haushalt veranschlagt – nun werden weitere 210.000 Euro benötigt. Denn ein Fachingenieur hat festgestellt, dass die Heizungsanlage vollständig abgängig und von zwei Kesseln nur noch einer funktionsfähig ist. Neben den Kesseln sind die Pumpen ebenfalls teilweise noch im Erstzustand und müssen dringend ausgetauscht werden und auch die Steuerung ist nicht mehr funktionsfähig, der Kessel wird lediglich notdürftig per Hand gesteuert.

Zusätzliche mittel werden auch an der KGS-Goetheschule benötigt – unter anderem für die brandschutztechnische Sanierung der Flure. Denn unter anderem haben Untersuchungen ergeben, dass zahlreiche Decken mit Schadstoffen belastet sind. Zudem können die bisher geplanten Brandschutzdecken nicht montiert werden, da die Deckenhöhe zu gering ist. Deshalb müssen Leitungen in Brandschutzkanäle gefasst werden. Dadurch werden die Arbeiten insgesamt etwa 250.000 Euro teurer.

Insgesamt 1,7 Millionen Euro sollen laut Schulausschuss auch für die Sanierung der Aula der KGS-Goetheschule eingeplant werden. Diese musste zeitweise wegen gravierender Mängel an der Unterdeckenkonstruktion gesperrt werden. Nun sollen eine neue Akustikdecke, eine neue Lüftungsanlage und neue Elektrotechnik eingebaut werden. Zudem müssen aus Brandschutzgründen die Fenster gegen Rauch- und Wärmeabzugselemente getauscht und die Kabel erneuert werden. Dieser Tagesordnungspunkt sorgte allerdings für Unverständnis bei einigen Zuschauern. „Warum saniert man eine Aula, wenn man sie dann –sollte es zu einer Zusammenlegung von Lisa-Tetzner-Schule und KGS kommen – zu klein ist?“, war eine der Fragen, die aufgeworfen wurden. Doch da die Maßnahmen dem Brandschutz dienen, müsse Geld für sie bereit gestellt werden, argumentierten die Ausschussmitglieder.

Für eine halbe Millionen Euro sollen zudem ergonomisch geformte Stühle für alle Schulen gekauft werden.

Von Lisa Malecha

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