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Barsinghausen Krawatte: Ausbau des Foyers erst im Jahr 2020
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Krawatte: Ausbau des Foyers erst im Jahr 2020
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00:39 04.06.2018
Die Dachsanierung für die künftige Kulturfabrik soll demnächst beginnen, der vollständige Ausbau des Foyers wird auf das Jahr 2020 verschoben. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat der Kulturverein Krawatte jetzt seinen Bauphasen- und Finanzierungsplan für die geplante Kulturfabrik an der Egestorfer Straße neu aufstellen müssen. Wichtigste Änderung: Das Foyer mit der Glasfassade auf der Nordseite des Gebäudes wird nicht bis Ende 2018 fertiggestellt, sondern erst zwei Jahre später -- bis spätestens Dezember 2020.

Hinter diesem Aufschub stehen finanzielle Gründe. Weil die einkalkulierten Fördergelder der „Aktion Mensch“ sowie weiterer Geldgeber dieses Jahr nicht in voller Summe, sondern nur anteilig ausgezahlt werden, bleiben das Foyer und die Glasfassade zunächst in der Warteschleife.

„Das ist schade, denn das gläserne Foyer direkt an der Straßenfront ist als Visitenkarte für die Kulturfabrik wichtig. Aber zunächst wollen wir sicherstellen, dass der Kunstverein und die Kunstschule Noa Noa als wichtigste Nutzer bald mit ihrer Arbeit in einem Teilbereich des Gebäudes beginnen können“, erläutert Carsten Hettwer als Vorsitzender des Kunstvereins Barsinghausen.

Für den Foyer-Ausbau und für die Glasfassade sieht der Kostenplan eine Investitionssumme von rund 145.500 Euro vor. Diese Ausgaben werden nun in einem neuen Bauabschnitt II B auf 2020 verschoben, um bis dahin die notwendigen Fördergelder verbuchen zu können.

Unverändert bleiben dagegen die Planungen für das Jahr 2018 mit der umfangreichen Dachsanierung im Bauabschnitt I sowie mit der ersten Innensanierung einschließlich einer neuen Heizung im Abschnitt II A. Diese beiden Abschnitte schlagen mit Kosten von insgesamt rund 450.000 Euro zu Buche. Davon entfallen allein 270.000 Euro auf die Dachsanierung und auf die Glasfassade für die Sheddächer.

Der Auftrag für die Dachsanierung geht nach Angaben von Carsten Hettwer an die Fachfirma raus, sobald der erneuerte Ablaufplan das Okay von den Geldgebern und von der Politik bekommen hat. Die Arbeiten am Dach seien dringend erforderlich, um das Gebäude der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn vor weiteren Schäden zu bewahren. „In den Wintermonaten hat sich die Bausubstanz noch einmal deutlich verschlechtert“, sagt Hettwer.

Zur ersten Innensanierung in den Folgemonaten gehöre daher auch ein Abbruch aller Gebäudeteile, die von Schimmel und Nässe befallen seien. Zudem sollen Fachleute noch in diesem Jahr neue Trennwände ziehen und Türen einsetzen, um mehrere Räume für eine eingeschränkte Nutzung herrichten zu können.

Wegen der veränderten Bauabschnitte muss der Rat der Stadt Barsinghausen am 21. Juni erneut über einen nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschuss von 100.000 Euro abstimmen.

Von Frank Hermann

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