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Barsinghausen Beim VSV Hohenbostel ist Mitmachen angesagt
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00:21 06.06.2018
Beim Schnuppertag des VSV absolvieren viele Kinder an mehreren Stationen die Prüfungen für den Bewegungspass. Quelle: Ingo Rodriguez
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Hohenbostel

Weitsichtige Premiere: Der Volkssportverein (VSV) Hohenbostel kann sich mit derzeit rund 930 Mitgliedern weder über eine fehlende Wahrnehmung im Dorf noch über ein zurück gehendes Interesse an seinen sportlichen Angeboten beschweren. Auch über die nahezu lückenlose Auslastung der beiden Trainingsplätze will sich der Vorstand nicht beklagen. Trotzdem haben die Verantwortlichen nun zum ersten Mal einen Schnuppertag mit zahlreichen Mitmachaktionen und Informationsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene angeboten. „Wir haben wegen der Neubaugebiete sogar einen kleinen Kinderboom“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Roland John kurz nach dem Auftakt am frühen Nachmittag. Ziel des 1895 gegründeten Vereins sei es aber, langfristig zu planen. „Wir peilen wieder die 1000-Mitglieder-Marke an“, sagte John. Vor allem vor dem Hintergrund der städtischen Bemühungen für eine Bestandsaufnahme und einen Sportentwicklungsplan sei es wichtig, sich als Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Natürlich ist der Schnuppertag deshalb auch Mitgliederwerbung“, sagte John.

„Vier Sparten – ein Verein“ – unter diesem Motto hatten etliche Helfer einen Mitmachparcours aufgebaut. Und jede Sparte informierte über die verschiedenen Trainingsbedingungen. Damit die Besucher nicht vornehme Zurückhaltung übten, gab es für die Teilnahme an den Aktionen jeweils einen Stempel. „Wer alle Stempel gesammelt hat, bekommt zwei Wertmarken für Getränke, Kinder erhalten eine bunte Tüte“, sagte John. Besonderes Angebot: Ein vierwöchiges Probetraining zum Kennenlernen des Vereinslebens – kostenlos.

Anna Stec brachte der Rundgang im Fitnessstudio des Vereins auf eine Idee. „Ich bin über die Mitgliedschaft meines Sohnes beim VSV passiv registriert, könnte aber eigentlich während seiner Übungseinheiten auf dem Sportgelände gleichzeitig an den Geräten trainieren“, sagte sie. Immerhin sei dies deutlich günstiger als ihr Beitrag in einem großen Fitnessstudio. Dass es beim VSV sogar eine Sauna gibt, erfuhr sie im Gespräch mit Vertretern der Sparte. Überraschendes war auch auf der Tennisanlage zu erfahren. Dort schlug mit Ulrich Lindemann der Leiter der Tennisschule als Kooperationspartner des VSV mit Kindern einige Bälle. Dass er einst in Hannover mit Günther Bosch, dem ersten Profi-Trainer von den Tennis-Legende Boris Becker, trainiert hatte, räumte der bescheidende Mann erst auf Nachfrage zögerlich ein.

Ansonsten war Ausprobieren angesagt – unter anderem am Tempomessgerät zum Erfassen der Schussstärke von Fußballern. Vor allem an den Stationen für den Bewegungspass verzeichnete die Jugendabteilung regen Zulauf – auch von VSV-Nachwuchssportlern, die einfach Spaß an den Übungen hatten.

Von Ingo Rodriguez

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