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Barsinghausen Der schwarze Abt: Krimi mit Grusel-Flair
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Der schwarze Abt: Krimi mit Grusel-Flair
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00:20 06.06.2018
Inspektor Bliss (Frederick Hein) hat noch eine Frage an Lady Chelford (Irene Hein) und Mary Wenner (Susann Hoeft). Quelle: Frank Hermann
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Barsinghausen

Typisch Edgar Wallace: Schräge Typen, dunkle Geheimnisse, mystische Kulisse und ein meuchelndes Gespenst mit rot-leuchtenden Augen in Mönchskutte verleihen dem Krimi „Der schwarze Abt“ ein ganz besonderes Grusel-Flair. Bei der Premierenvorstellung haben sich 283 Besucher am Sonnabend von diesem Mix aus Spannung und englischem Humor bestens unterhalten lassen.

In der Inszenierung der beiden Regisseure Annabell Reymann und Timo Karasch entwickelt sich ein packendes Verwirrspiel um einen sagenumwobenen Schatz, der in einer verfallenen Abtei mitten in der englischen Provinz verborgen sein soll. Eine adelige Familie mit Zwillingsbrüdern, ein spielsüchtiger Anwalt, eine gerissene Büroangestellte, ein grübelnder Inspektor, ein cleveres Hausmädchen und natürlich der schwarze Abt -- viele skurrile Charaktere und Figuren sorgen für manch überraschende Wendung in der Kriminalgeschichte. Bis zum Schluss das Geheimnis um den schwarzen Abt gelöst wird.

„Die Rollen sind sehr vielschichtig angelegt. Niemand ist das, was er offenbar vorgibt zu sein“, erläutert Annabell Reymann am Rand der Premierenvorstellung. Für die Darsteller sei es eine interessante und herausfordernde Aufgabe, die Tiefe ihrer Charaktere auszuarbeiten.

Bei den Doppelbesetzungen werde deutlich, dass jeder Darsteller seine ganz eigene Herangehensweise an die Wallace-Figuren hat. „Das ist auch gut so. Dann gibt es keine Kopien und jede Vorstellung wird anders“, sagt die Regisseurin, die gemeinsam mit Timo Karasch eine Bühnenversion von Matthias Hahn inszeniert hat.

Diese Version zeige deutliche Unterschiede zum Schwarzweiß-Spielfilm „Der schwarze Abt“ aus dem Jahr 1963. Matthias Hahn habe die Geschichte mit weniger Schauplätzen und mit weniger Figuren für die Bühne vereinfacht.

Zum ersten Mal in ihrer langjährigen Geschichte hat die Freilichtbühne ein Edgar-Wallace-Stück ins Programm aufgenommen. „Wir wollten etwas Neues ausprobieren. Und das Genre passt perfekt zu den beiden anderen Stücken in der Saison 2018“, betont Annabell Reymann. Außer „Der schwarze Abt“ zeigt die Bühne in dieser Theaterspielzeit noch „Die Legende von Mulan“ und „In 80 Tagen um die Welt“.

Die nächsten Vorstellungen von „Der schwarze Abt“ beginnen am Sonntag, 3. Juni, um 16 Uhr und am Sonnabend, 9. Juni, um 18 Uhr.

Von Frank Hermann

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