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Barsinghausen CDU: Die Schuluhr soll wieder ganzjährig schlagen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen CDU: Die Schuluhr soll wieder ganzjährig schlagen
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00:18 07.06.2018
Der CDU-Ortsverband Egestorf-Kirchdorf-Langreder besichtigt bei seiner Radtour auch den Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule in Kirchdorf. Quelle: Malecha
Egestorf/Kirchdorf/Langreder

Ist die Schuluhr in Egestorf ein Kulturgut? Und wie geht es mit dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule in Kirchdorf weiter? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Mitglieder des CDU Ortsverbands Egestorf-Kirchdorf-Langreder bei ihrer Fahrradtour beschäftigt.

„Das Schlagen der Schuluhr ist Heimatgefühl, die Uhr hat einen besonderen Wert für die Menschen, die hier leben“, betonte Max Matthiesen, der sich dafür einsetzten will, dass die örtliche Tradition weitergeführt werden kann. Immerhin: Seit 1909 erklingt der Glockenschlag in der Ortschaft. Doch seit einigen Jahren ist damit Schluss. Nachdem zwei Familien sich im Frühjahr 2016 bei der Stadtverwaltung wegen Lärmbelästigung beschwerten, wurde die Uhr vorübergehend abgeschaltet. Nach Protest und einer Unterschriftenliste fand der damalige Erste Stadtrat Dr. Georg Robra einen Kompromiss: Die Turmuhr soll nur noch von September bis Mai erklingen, in den Sommermonaten hingegen stumm bleiben. Hintergrund ist, dass sich die von der Uhr belästigt fühlenden Anwohner an heißen Tagen mit offenen Fenstern schlafen und nicht zu jeder vollen Stunde aus dem Bett gerissen werden möchten.

Matthiesen betonte, dass der CDU-Ortsverband nun prüfen lassen wolle, ob lediglich das Immissionsschutzgesetz angewandt werden könne oder ob nicht auch der kulturelle Aspekt des Glockenschlags berücksichtigt werden müsse. Dazu würden nun die rechtlichen Möglichkeiten geprüft. „Die Schuluhr ist ein Schmuckstück und ein Kulturgut und sollte wieder durchgängig ertönen dürfen“, stimmt Ortsverbandsvorsitzender Florian Domogalla zu.

Auch auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule machten die CDU-Mitglieder bei ihrer Radtour Halt. Dort berichteten Lutz Kaftan vom städtischen Gebäudewirtschaftsbetrieb und Schulleiter Erik Dederding vom aktuellen Stand. Im Sommer 2017 hatte die Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen einen Sandkasten sowie ein Hochbeet entfernt und die Flächen zubetoniert – was zu reichlich Kritik führte. Tilman Kuban regte an, dass sich Schulleitung, Elternvertreter und Verwaltung an einen Tisch setzen, um die Planung schnellstmöglich voranzutreiben. Immerhin habe die Schule ansonsten eine „top Außenanlage“, nun müsse diese kleine Herausforderung noch gelöst werden. Dass etwas geschehen muss, dem schlossen sich sowohl Kaftan als auch Dederding an. „Allerdings gibt es in den Kindergärten und Schulen eine ganze Reihe von Dingen, die von uns erledigt werden muss“, sagte er. Was genau an Schulen und Kindergärten baulich getan werden muss, dass solle in einer Ausschusssitzung vorgestellt werden, schlug Max Matthiesen vor. Einen entsprechenden Antrag will er nun vorbereiten, damit die Verwaltung nach den Sommerferien das Gesamtbild vorstellen kann.

Thema der Radtour war zudem das Wohnen im Alter. Dazu besuchten die Politiker den Hof zweier Schwestern in Langreder, die planen dort eine Mehrgenerationen-Wohnanlage zu schaffen. „Es wäre schön für den Ort, wenn dort etwas neues entsteht“, sagte Domogalla. Die Idee der beiden Schwestern sieht vor, rund 10 Wohneinheiten für eine Senioren-WG zu schaffen. Hinzu kommen drei barrierefreie Wohnungen sowie drei Bungalows.

Von Lisa Malecha

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