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Barsinghausen Neues Trio leitet den Steg als Team
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Neues Trio leitet den Steg als Team
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00:20 27.03.2018
Sie bilden das gleichberechtigte Vorstandsteam im Steg-Verein für psychisch Erkrankte und deren Angehörige: Rosemarie Thomas (von links), Rudolf Lindenthal und Ulla Diener. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

 Hinter dem Verein Der Steg liegen mehrere Jahre mit erheblichen Personalsorgen: Immer wieder blieben Positionen im Vorstand mit seinen fünf Aufgabenbereichen unbesetzt, weil sich keine Bewerber fanden. In Zukunft leitet ein gleichberechtigtes Vorstandstrio den Steg, die Mitgliederversammlung hat am Sonnabend eine entsprechende Änderung der Vereinssatzung beschlossen.

Zuletzt bildeten Ulla Diener und Rosemarie Thomas kommissarisch den Vorstand, weitere Positionen blieben vakant. Vor einigen Monaten stieß Rudolf Lindenthal als neues Mitglied hinzu und unterstützte die beiden Frauen. 

„Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns. Aber wir haben es auch geschafft, den Verein am Leben zu halten“, erläuterte Ulla Diener. Mit der neuen Vorstandsstruktur will der Steg nun die Kräfte bündeln und die inhaltliche Arbeit wieder in dem Mittelpunkt stellen.

Zum Steg-Leitungsteam gehören die bislang kommissarisch tätigen Vorstandsmitglieder Ulla Diener und Rosemarie Thomas sowie Rudolf Lindenthal. Für diese Neubesetzung hat sich die Versammlung einstimmig ausgesprochen.

„So verteilen wir die Arbeit auf mehrere Schultern. Andere Vereine schlagen den gleichen Weg ein und entscheiden sich für solche Teamlösungen“, sagte Ulla Diener

Zu den Schwerpunkten der Selbsthilfearbeit im Steg mit seinen derzeit 134 Mitgliedern gehören die vielfältigen Gruppenangebote für psychisch Erkrankte und für deren Angehörige. Ehrenamtliche Helfer leiten die Gesprächskreise an unterschiedlichen Wochentagen sowie die Koch-, Kreativ-, Spiele-, Literatur- und Wandergruppen.

Hinzu kommen Beratungen, Vorträge, Informationsveranstaltungen, Ausflüge, Bingo-Nachmittage und das gemeinsame Kaffeetrinken jeweils am ersten Sonntag im Monat. Ziel sei es, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und den Betroffenen wieder zu mehr Lebensfreude, Kraft und Energie zu verhelfen.

Zur Finanzierung dieser Hilfe zur Selbsthilfe ist der Steg auf Zuschüsse und Spenden angewiesen. Nach Angaben von Rosemarie Thomas, die sich um die Kasse kümmert, muss Verein rund 20000 Euro zur Deckung des Jahresetats aufbringen. Davon entfällt knapp die Hälfte auf Miet- und Nebenkosten für die Begegnungsstätte an der Altenhofstraße.

„Auf der Einnahmenseite haben wir als größten Posten zuletzt 12700 Euro von der Region Hannover erhalten“, betonte die Kassenwartin, die neue Förderanträge stellen muss. Weitere Unterstützung kam unter anderem von der Stadt Barsinghausen, von Krankenkassen, von der Marlis-Ragge-Stiftung sowie von mehreren privaten Kleinspendern.

Auskünfte über den Steg gibt es unter Telefon (05105) 515052 sowie auf der Internetseite www.steg-barsinghausen.de.

Von Frank Hermann

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