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Barsinghausen Schüler schildern Eindrücke aus dem Senegal
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Schüler schildern Eindrücke aus dem Senegal
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00:23 10.06.2018
Gut gelaunt schildern Lorenz Robra (von links), Khim Schröder, Julie Eichner, Lisa Rüffer und Aaron Kraßmann ihre Eindrücke aus dem Senegal. Quelle: Frank Hermann
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Kirchdorf

Zum zweiten Mal hat eine Gruppe von Schülern und Lehrern des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) vor wenigen Wochen den Senegal bereist. Fünf Jugendliche aus dem elften Jahrgang sowie die beiden Lehrerinnen Susanne Stimpfle und Corinna Harms bauten dabei insbesondere die Kontakte zum Schülerhilfeprojekt der Buschschulen in der Provinz Bassariland aus. Für eine dritte Reise im Jahr 2019 gibt es bereits Vorplanungen.

Gut gelaunt schildern Lorenz Robra (von links), Khim Schröder, Julie Eichner, Lisa Rüffer und Aaron Kraßmann ihre Eindrücke aus dem Senegal. Quelle: Frank Hermann

Khim Schröder, Julie Eichner, Lisa Rüffer, Aaron Kraßmann und Lorenz Robra schilderten bei einem Senegal-Abend in der Spalterhals-Aula ihre Eindrücke von der zwölftägigen Reise. Nahezu 1800 Kilometer fuhr die Gruppe im Kleinbus quer durchs Land -- von Dakar an der Westküste bis zum abgelegenen Salémata im Südosten und wieder zurück.

Zu den prägenden Erlebnissen für die Jugendlichen gehörten nicht allein die ungewohnte Natur und die Lebensverhältnisse in dem westafrikanischen Land, sondern vor allem die Begegnungen mit den Menschen. Liebevoll, freundlich, neugierig-interessiert -- so sei die Gruppe aus Barsinghausen überall aufgenommen worden.

„Für mich war es ganz besonders beeindruckend, die Kinder in den Buschschulen zu sehen. Einfach toll, was für einen glücklichen Eindruck diese Kinder auf mich gemacht haben“, sagte Julie Eichner.

Die Buschschulen ermöglichen den Kindern in der abgelegenen Provinz einen Unterricht in einfachsten Verhältnissen. Bereits seit vielen Jahren unterstützt der Eine-Welt-Laden aus der Deisterstadt dieses Schülerhilfeprojekt in enger Zusammenarbeit mit der gebürtigen Barsinghäuserin Ute Gierczynski-Bocandé, die im Senegal lebt.

Drei Mitglieder des Eine-Welt-Ladens nahmen ebenfalls an der jüngsten Senegal-Reise teil. „Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Welt-Laden und wollen in Zukunft noch intensiver zusammen arbeiten“, betonte HAG-Leiterin Silvia Bethe.

Nicht nur zu den Buschschulen, sondern auch zum Gymnasium mit den älteren Schülern in Salémata will das HAG enge Kontakte aufbauen. Einige Deutschschüler aus dem Gymnasium träumten nach Angaben der HAG-Jugendlichen davon, einmal nach Deutschland reisen zu können.

„Es wäre cool, wenn sie uns hier mal besuchen würden. Darum überlegen wir, eine Spendenaktion zu starten, damit die Jugendlichen aus dem Senegal eine Reise bezahlen können“, erläuterte Lorenz Robra.

Fest steht schon jetzt: Im nächsten Jahr macht sich wieder eine HAG-Gruppe mit Schülern und Lehrern auf den Weg in den Senegal.

Von Frank Hermann

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