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Barsinghausen Ehrenamtliche unterstützen Team der Notfallseelsorger
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15:05 06.11.2018
Ute Kalmbach (von links), Joachim Richter, Gabriele Fütterer, Antje Marklein und Matthias Stalmann betreuen Menschen in Ausnahmesituationen. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Kirchdorf

In der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf sind Gabriele Fütterer und Joachim Richter in einem Gottesdienst als Notfallseelsorger in ihr Amt eingeführt worden. Im Kirchenkreis Ronnenberg besteht das Team der Notfallseelsorger aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Bisher sind zehn Mitarbeiter als Notfallseelsorger im Einsatz, und die beiden Ehrenamtlichen ergänzen die Gruppe. Die Koordinatorin der Notfallseelsorge, Pastorin Ute Kalmbach, und Superintendentin Antje Marklein begrüßten die beiden Neuen. „Ich wünsche euch viel Kraft, um die außergewöhnlichen Situationen auszuhalten und anschließend wieder durchzuatmen“, sagte Kalmbach. Die Superintendentin erinnerte mit den Worten „Der Job ist einsam, aufreibend und erfüllend“ an die Schwierigkeiten und die Bedeutung der Arbeit. „Ihr beide könnt das Leid von Betroffenen lindern und viel Dankbarkeit erhalten“, betonte Marklein.

Superintendentin Antje Marklein begrüßt die Notfallseelsorger im Team. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Die Notfallseelsorger werden bei Bedarf über die Leitstelle der Rettungsdienste informiert und betreuen Angehörige nach Unfällen oder plötzlichen Todesfällen. „Durchschnittlich haben wir 20 Einsätze im Jahr“, sagte Kalmbach. In ihrer Predigt erinnerte Kalmbach an ihren ersten Einsatz im November 1998, nachdem ein Junge seine Mutter verloren hatte. „In solchen Situationen brauchen wir keine Worte, sondern schenken Aufmerksamkeit“, sagte Kalmbach. Die Notfallseelsorger sind für die Kommunen Barsinghausen, Wennigsen, Gehrden und Ronnenberg zuständig, und sie arbeiten mit den Einsatzkräften der Polizei und der Feuerwehr zusammen. Gabriele Fütterer hatte ihren ersten Einsatz im Oktober dieses Jahres und musste dabei mit der Kriminalpolizei zu einer Familie und an Kinder eine Todesnachricht überbringen. „Ohne eine Supervision wäre es schwer“, sagte Fütterer. Bei dem Gespräch in der Gruppe können die Notfallseelsorger über ihre Fälle sprechen und bekommen Ratschläge von den erfahrenen Mitarbeitern. „Ein Anruf bei der Koordinatorin Ute Kalmbach ist auch jederzeit möglich“, betonte Marklein.

Bei der Segnung stehen die erfahrenen Notfallseelsorger hinter den Ehrenamtlichen. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Die beiden Ehrenamtlichen Fütterer und Richter haben eine einjährige Seelsorger-Ausbildung und anschließend eine Zusatzausbildung zum Notfallseelsorger erfolgreich abgeschlossen. In dem Kurs lernten sie die Strukturen der Rettungskräfte kennen und wurden auf die meisten Ausnahmesituationen vorbereitet. „Ich fühle mich gut ausgebildet“, sagte Richter. Der Beauftragte für Notfallseelsorge im Sprengel Hannover, Matthias Stalmann, bedankte sich bei den beiden neuen Teammitgliedern für ihre Arbeit und schenkte ihnen einen Anstecker, eine Kerze und einen Engel aus Bronze. „Diese Symbole sollen in der Dienstzeit helfen“, sagte Pastor Stalmann.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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